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26.01.2020 Basketball Austrai Cup 2019/20, Finale Klosterneuburg Dukes vs. Kapfenberg Bulls
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Junge Garde weiter am Vormarsch

3. November 2021

Scheinbar nahtlos gehen die Erfolge der jungen Garde der Klosterneuburger Tischtennis Nachwuchstalente weiter. Dabei waren es wieder die üblichen Verdächtigen welche in den jeweiligen Mannschaften für Furore sorgten.

Das zweite Team ASV Klosterneuburg gastierte im Lokalderby bei der zweiten Mannschaft von Zeiselmauer. Die Brüder Joshua und Enio Operschall spielten dabei wieder groß auf zeigten warum kein Weg in der 1. Klasse an ihnen vorbeiführt. So konnten beide jeweils zwei ihrer drei Einzelmatches für sich entscheiden. Nur an Michael Schmid scheiterten die Brüder jeweils knapp. Ein taktisch wichtiger Erfolg war auch der 3:1 Sieg im Doppel, welcher das hauchdünne 5:5 Unentschieden ermöglichte. Einziger Wermutstropfen der Partie  war die Leistung des Vaters, Michael Operschall, welcher im Duell gegen Zeiselmauer gar ohne Satzgewinn blieb.

Einen weiteren Erfolg gab es für die dritte Mannschaft der Babenberger zu vermelden. Wie zuletzt schafften alle drei Klosterneuburger, ihre ersten Einzelpartien sicher zu gewinnen. Das Doppel war jedoch wieder eine Schwachstelle. ASVK-Legende Herbert Katholnig und Vladimir Kolmogorov unterlagen nicht nur unglücklich sondern auch durch spielerisches Unvermögen knapp 12:10, 7:11, 9:11, 11:5 und 8:11. Erfreulicherweise löste die Niederlage aber keinen Schock aus. Katholnig und Gülich gewannen die folgenden Einzel glatt. Nur Kolmogorov musste sich dem unangenehmen Spiel von Bernhard Schlauss geschlagen geben. Mit einer mannschaftlich soliden Leistung war der der erhoffte volle Punkteerfolg fixiert, der mit 6:2 noch dazu recht deutlich ausfiel. Herausragend dabei einmal mehr der Youngster Lorenz Gülich welcher seine weiße Weste behielt und bei allen drei Einzelsiegen lediglich einen Satz verlor.

Am Vormarsch in der 4. Klasse befindet sich die vierte Mannschaft der Klosterneuburger Tischtennis-Cracks. Die Nachwuchshoffnungen Sebastian Reitinger und Anton Asamer sind dabei nicht zu stoppen. Im Auswärtsmatch gegen St. Pölten 2 konnte sich das Team um Captain Martin Kränkl zwar durchsetzen, bemerkenswert war dabei aber der Spielverlauf. Während Martin Kränkl ohne Sieg im Einzel blieb, blieb Sebastian Reitinger gar ohne einen einzigen Satzverlust und konnte gemeinsam mit Anton Asamer das Doppel 3:0 für sich entscheiden. Insgesamt gab Reitinger in der gesamten Saison bislang nur zwei Sätze. Die beiden Einzelsiege von Asamer komplettierten damit den 6:3 Gesamtsieg und führen das Team zwischenzeitlich auf den dritten Tabellenrang.

„Wenn man bedenkt, dass wir 11 Monate lang nicht im Bundesgymnasium trainieren konnten, darf man sich über die ersten Wochen der Saison wirklich nicht beschweren. Für 11 Monate Pause sind diese Ergebnisse sensationell!“ streut ASVK-Obmann und Jugend Headcoach Fabrizian Pokorny seinen Schützlingen Rosen.

Bildtext: Das Wort „verlieren“ kennt Sebastian Reitinger nur noch vom Hörensagen. Er hält aktuell bei einer makellosen 8:0 Bilanz.

Alle aktuellen Ergebnisse im Detail.

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Rekord-Kubmeisterschaft des ASVK

27. Januar 2020
Obmann-Stv. Herbert Katholnig, Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny

Obmann-Stv. Herbert Katholnig, Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny

Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen der jährlichen, internen Tischtennis-Klubmeisterschaften des ASV Klosterneuburg. Der deutliche Zuwachs in der Mitgliederentwicklung der letzten Monate, sowohl bei Erwachsenen als auch vor allem im Kinder- und Jugendbereich, ließ auf eine große Teilnehmeranzahl hoffen. Letztlich führten 34 Spielerinnen und Spieler beim Bewerb der allgemeinen Klasse am Samstag zum absoluten Rekordergebnis in der über 50-Jährigen Vereinsgeschichte des ASVK. Damit avancierte das Turnier zu einem wahren Tischtennisfest für die Mitglieder. Die Eröffnung erfolgte gemeinsam mit Ehrengast Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, welcher im Wahlkampfstress Zeit fand um die Spiele zu beobachten.

Bewährter Turniermodus

Der mittlerweile bewährte Turniermodus kam auch heuer wieder zur Anwendung: Gruppenspiele mit vier bis fünf Spielern pro Gruppe und anschließendem „K.O.-Raster“ für die jeweiligen besten zwei Spieler jeder Gruppe. Alle nicht aufgestiegenen Spieler matchten sich im K.O.-Raster des B-Bewerbs um den Titel. Die Setzung erfolgte nach der internen Klubrangliste.

Hohes Niveau trotz Absagen

Trotz einiger Absagen renommierter und hochkarätiger Spieler gab es eine sehr hohe Leistungsdichte zu sehen. Bereits in der Gruppenphase kam es zu Überraschungen wie etwa dem Dreisatz-Sieg von Jugendtalent Lorenz Gülich gegen ASVK-Legende Nikolaus Biely. Generell war der Anteil der Kinder- und Jugendlichen mit 13 der insgesamt 34 Teilnehmer so hoch wie noch nie.

Überraschungsmann Stefan Kalteis

Eine der größten Überraschungen des Turniers war jedenfalls die Teilnahme und die Leistung des ehemaligen Landesliga Spielers Stefan Kalteis. Der aus Salzburg stammende Klosterneuburger trat dem Verein formal erst am Tag der Klubmeisterschaft bei und lieferte einen sensationellen Einstand. Er konnte sich, nach über 15 Jahren Tischtennis-Pause, in der Gruppenphase durchsetzen und wurde danach im Achtelfinale des Hauptbewerbs erst von Joshua Operschall gestoppt. „Solche Geschichten schreibt nur der Sport bzw. unser Verein. Stefan ist noch immer ein exzellenter Spieler aber vor allem ein sehr cooler Typ welcher zu uns passt.“ streute ASVK-Obmann Fabrizian Pokorny dem Neuzugang Rosen.

Heck holt dritten Titel

Im Kampf um den Klubmeistertitel konnten sich die Favoriten klar durchsetzen. Sowohl der Titelverteidiger Richard Tekula als auch Georg Hengl-Weinmayer, seines Zeichens Sieger von 2018 hatten auf ihrem Weg ins Halbfinale wenig Mühe und gaben jeweils lediglich einen Satz ab. Philipp Heck hingegen musste bereits im Viertelfinale mit Materialspezialist Harald Grün einen echten Prüfstein überwinden und konnte sich letztlich mit 8:11, 11:8, 14:12 und 11:1 durchsetzen. Die beiden Semifinals waren dann nichts für schwache Nerven. In der oberen Rasterhälfte trafen mit Richard Tekula und Philipp Heck zwei frühere Klubmeister aufeinander. Nachdem Heck im ersten Satz mit 2:11 von Tekula düpiert wurde, kämpfte er sich mit explosiven Schlägen zurück und attackierte praktisch alles. Vor allem der zweite Satz hatte es in sich. Dieser war eine Schlüsselsituation und ging letztlich hauchdünn mit 15:13 an Heck. In der Folge setzte dieser nach und behielt mit Einbahnstraßen-Tischtennis und starken Nerven mit 11:9 und 11:9 die Oberhand.

Nicht weniger spannend oder spektakulär verlief das zweite Semifinale zwischen Georg Hengl-Weinmayer und ASVK-Obmann Fabrizian Pokorny. Vor rund 20 Zusehern konnte Pokorny mit dem umkämpften Gewinn des ersten Satzes überhaupt erstmals einen Satzgewinn gegen Hengl-Weinmayer verbuchen. Postwendend glich Hengl-Weinmayer jedoch aus und begann besser ins Spiel zu finden. Selbst der Verlust des dritten Satzes sowie ein 3:5 Rückstand im Entscheidungssatz brachten den Sieger von 2018 nicht aus dem Konzept. Hengl-Weinmayer setzte sich am Ende mit 11:8 im fünften Satz gegen Pokorny durch und folgte Heck ins Finale.

Richard Tekula, Klubmeister Philipp Heck & Georg Hengl-Weinmayer

Richard Tekula, Klubmeister Philipp Heck & Georg Hengl-Weinmayer

Im absolut würdigen und hochklassigen Finale kamen die Zuseher abermals auf ihre Kosten. Philipp Heck legte fulminant los und sicherte sich den ersten Durchgang mit 11:8. Nach langen Ballwechseln und großartigen Punkten konnte der erfahrene Hengl-Weinmayer ebenfalls mit 11:8 in Sätzen ausgleichen. Am Ende hatte dann allerdings der jüngere Philipp Heck den längeren Atem und verbuchte auch Satz drei mit 11:9 sowie Satz vier mit 11:7 für sich. Es war, nach 2011 und 2015, der dritte Klubmeistertitel für Heck.

„Ich bin überwältigt, es ist einfach unglaublich. Vor allem da die Vorbereitungen auf die Klubmeisterschaft für mich sehr durchwachsen gelaufen sind und ich meinem Trainingsplan nicht folgen konnte. Durch die perfekte Turnierorganisation konnte ich mich von Match zu Match steigern und schließlich meine beste Leistung im Finale zeigen.“ war Philipp Heck nach dem Titel überglücklich.

Wachablöse im B-Bewerb

Jene aus der Gruppe nicht aufgestiegenen Spieler hatten im „B-Bewerb“ die Chance um den Titel zu spielen. Alleine die Tatsache, dass dieser Bewerb, aufgrund der hohen Teilnehmerzahl, als 32-Raster ausgetragen werden musste bestätigt den Turniererfolg.

Die allgegenwärtige Wachablöse zwischen den besten Jugendlichen sowie den erfahrenen Spielern im Verein ist weiterhin im Gange. So konnte etwa der erst 9-Jährige Anton Asamer, seinen sechs Jahre älteren Kontrahenten, Marco Rogalas in vier Sätzen in die Schranken weisen. Eine Überraschung lieferte auch ASVK-Neuzugang Johann Sauermann. Er konnte sich nach souveränen Siegen über Bernhard Rübsamen und Andreas Grieszbach bis ins Semifinale vorkämpfen. In diesem fand Sauermann schließlich mit Bernhard Haas (Anm.: 3. des B-Bewerbs 2017), welcher auf dem Weg dorthin Anton Asamer besiegen konnte, seinen Meister. Haas hatte, auch aufgrund seiner langjährigen Erfahrung, wenig Mühe und zog mit einem 11:7, 11:6, 11:5 Sieg über Sauermann ins Finale ein. Dort wartete bereits ASVK-Nachwuchsstar Enio Operschall welcher im Viertelfinale seinen Mannschaftskollegen Justin Engelhardt sowie im Halbfinale Valentin Hahn glatt mit 11:2, 11:5, 11:2 ausschalten konnte. Das mit Spannung erwartet Finale zwischen Bernhard Haas, seines Zeichens selbst ASVK-Eigenbauspieler und Enio Operschall hatte es in sich.

Johann Sauermann, Klubmeister Enio Operschall & Bernhard Haas

Johann Sauermann, Klubmeister Enio Operschall & Bernhard Haas

Nach einer umkämpften 11:9 und 11:8 Führung durch Operschall schien das Endspiel plötzlich zu kippen. Haas sicherte sich Satz drei, durch hohe Qualität in seinen Angriffsbällen, mit 11:7. Doch Enio Operschall konnte im wahrsten Sinne am Ball bleiben und gewann den vierten Durchgang hauchdünn mit 13:11 und siegte somit erstmals im B-Bewerb. Im Spiel um Platz ereignete sich dann mit dem 3:0 Triumph von Johann Sauermann über Valentin Hahn schon die nächste große Überraschung.

Kinder- und Jugendliche

Am Tag nach der Klubmeisterschaft stand für die Kinder- und Jugendlichen des ASVK bereits das nächste große Highlight an: die Kinder- und Jugendklubmeisterschaft. Mit insgesamt 11 Teilnehmern war man aufgrund einer krankheitsbedingter Absagen zwar nicht an die Bestmarken vergangener Jahr herangekommen, doch das hohe Spielniveau entschädigte dafür. Der Modus war, ähnlich wie bei der Klubmeisterschaft der allgemeinen Klasse, ein Gruppenmodus mit anschließendem K.O.-Bewerb sowie Ausspielen aller Platzierungen.

Sämtliche Favoriten konnten sich in den Gruppen durchsetzen und locker in den K.O.-Raster (Viertelfinale) aufsteigen. Keine Überraschung waren somit die Semifinals zwischen Lorenz Gülich und Sebastian Reitinger sowie Laurenz Gschweidl und Enio Operschall. Alle vier konnten sich ohne Satzverlust auf dem Weg dorthin durchsetzen. Aufregender verliefen dann die Spiele im Halbfinale. So gab etwa ASVK-Neuzugang Laurenz Gschweidl eine echte Talentprobe ab und rang dem frischgebackenen B-Klubmeister Enio Operschall einen Satz ab. Am Ende war es dann aber die Sicherheit und Routine von Operschall welche zu einem 11:4, 11, 9:11, 11:3 Sieg führte. Im zweiten Semifinale lieferten sich Sebastian Reitinger und Lorenz Gülich packende Ballwechsel. Reitinger war dabei oft am Drücker und spielte unbekümmert und aggressiv auf. Auch hier setzte sich am Ende aber die Erfahrung des älteren Lorenz Gülich durch und brachte diesem einen 11:8, 9:11, 11:7, 11:6 Erfolg. Das Finale zwischen den beiden erstgesetzten war somit angerichtet. Enio Operschall und Lorenz Gülich enttäuschten die rund 20 Zuseher nicht und boten das Highlight des Nachmittags. Nach der Satzführung von Operschall fand Gülich immer besser ins Match. Die Antwort von Operschall war mit einem etwas mutigeren und offensiveren Spiel letztlich ein 3:1 Finalerfolg über seinen guten Freund und Teamkollegen Lorenz Gülich. Es ist nach 2018 der zweite Jugend-Klubmeistertitel für Enio Operschall. Lorenz Gülich, ebenfalls Finalist 2019, muss hingegen noch auf seinen ersten großen Titel warten.

„Trotz vielen neuen Jugendtalenten konnte ich mich relativ einfach bis zum Finale durchkämpfen. Dieses verlangte mir jegliche Kräfte ab. Nach spannenden und offensiven Ballwechsel in den vier Sätzen konnte ich mich schlußendlich durchsetzen. Insgesamt bin ich mit der Leistung sehr zufrieden.“ strahlte der Sieger Enio Operschall.

Sebastian Reitinger, Klubmeister Enio Operschall & Lorenz Gülich

Sebastian Reitinger, Klubmeister Enio Operschall & Lorenz Gülich

Im Spiel um den dritten Platz zwischen Sebastian Reitinger und Laurenz Gschweidl hatte Reitinger aus dem Vorjahr noch eine große Rechnung offen. Unglaublich aber wahr erreichte Sebastian Reitinger im Vorjahr nur den letzten Platz bei der Klubmeisterschaft. Doch heuer sah die Situation schon anders aus. Reitinger behielt, im ersten großen Spiel um eine Podestplatzierung in seiner noch jungen Karriere, die Nerven und fegte Gschweidl mit 11:4, 11:7, 11:7 vom Tisch.

„Wie man anhand der Spielstärke und des enormen Zuwachs im Kinder- und Jugendbereich sieht, sind wir auf dem richtigen Weg. Dies motiviert uns und vor allem mich natürlich sehr.“ resümierte Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny die erfreuliche Entwicklung.

Photo credits: Michael Filippovits 2020

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Singh neuer Jugendklubmeister

28. Januar 2019

Die diesjährige Jugend Klubmeisterschaft des ASV Klosterneuburg Tischtennis konnte trotz einiger Absagen die selbe Anzahl an Nennungen wie im Vorjahr bieten. So standen sich, eine Woche nach den Erwachsenen, 12 Nachwuchstalente der Babenbergerstadt beim jährlichen Klubturnier gegenüber.

Ungesetzter Titelfavorit

Der bewährte Spielmodus brachte vier Gruppen zu je drei Spielern. Nach der Gruppenphase wurde im K.O. Bewerb um den Klubmeistertitel bzw. im „B-Bewerb“ um die weiteren Platzierungen gespielt. Die Setzung erfolgte, wie bei der Klubmeisterschaft der allgemeinen Klasse, aufgrund der Vereinsrangliste zum 01.01.2019. So war es möglich, dass z.B. eine Hammergruppe mit dem Vorjahresfinalisten Joshua Operschall, Sebastian Reitinger und dem ungesetzten Titelaspiranten Aaditya Singh entstand.

Überraschungen in den Vorrunden

Große Überraschungen ließen nicht auf sich warten. So konnte etwa der jüngste Teilnehmer im Feld, Maximilian Reitinger, mit einem Viersatzsieg über Lukas Brilka für Schlagzeilen sorgen. Claus Ottenfels konnte Marco Gragger, seines Zeichens Drittplatzierter des Vorjahres, zwar zum wackeln allerdings nicht zu Fall bringen. Dieser setzte sich im Gruppenspiel gegen Ottenfels in knappen vier Sätzen letztendlich durch.

Der größte Erfolg für Gülich bislang

Der größte Erfolg für Gülich bislang

Showdown ab dem Viertelfinale

Weniger überraschend war die Leistung des ASVK-Neuzugangs Aaditya Singh. Die aus Dubai stammende Nachwuchshoffnung hatte sowohl in der Gruppe als auch im Viertelfinale gegen seinen Klassenkollegen Lucas Jäger wenig Mühe und konnte sich ohne Satzverlust durchsetzen. Eine der sehenswertesten Partien der Jugendklubmeisterschaft 2019 war sicherlich das Viertelfinalspiel von Joshua Operschall und Marco Gragger. Operschall gelang es noch Gragger in fünf knappen Sätzen zu biegen. Abschließend konnte der Titelverteidiger, Enio Operschall, sowie Lorenz Gülich mit ungefährdeten Siegen locker ins Semifinale einziehen. Die mit Abstand größte Überraschung des Jahres stand aber noch bevor. Im ersten Halbfinale konnte Lorenz Gülich nach 1:2 Satzrückstand und der Abwehr eines Matchballes den klaren Favoriten Joshua Operschall in einem spannenden Fünfsatz-Krimi bezwingen. Im zweiten Match hatte Aaditya Singh mit Enio Operschall keine Probleme und konnte sich klar durchsetzen. In dieser Tonart ging es dann auch im Finale weiter. Singh gewann das Finale gegen Gülich in drei glatten Sätzen und blieb damit, wie im gesamten Turnierverlauf, ohne Satzverlust. Das Spiel um Platz drei wurde damit zur Neuauflage des Vorjahresfinals zwischen den Brüdern Enio und Joshua Operschall. Dabei sorgte Joshua im sehenswerten Operschall-Klassiker mit einem dramatischen Fünfsatzsieg gegen seinen jüngeren Bruder für die späte Revanche für das verlorene Endspiel 2018.

Aaditya "Adi" Singh war eine Klasse für sich

Aaditya „Adi“ Singh war eine Klasse für sich

Der B-Bewerb war eine klare Sache für einen „alten Bekannten“. Mario Radmilovic ließ sich seinen Trainingsrückstand nicht anmerken und setzte sich sowohl gegen Sebastian Reitinger als auch gegen Nils Ruso durch und gewann damit den B-Bewerb ohne Satzverlust.

„Alle Kinder und Jugendlichen haben heute großartige Leistungen und Spiele gezeigt. Das gesamte Leistungsniveau hat sich zum Vorjahr, aber vor allem im Vergleich zu den letzten Jahren, enorm gesteigert. Ich denke wir sind am richtigen Weg.“  fasst ASVK Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny die Jugend Klubmeisterschaft zusammen.

Alle Ergebnisse sind hier im Detail zu finden:

Jugend Klubmeisterschaft – Gruppenphase

Jugend Klubmeisterschaft K.O. Bewerb

Jugend Klubmeisterschaft B-Bewerb

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U15 Team erringt Bronze!

22. Oktober 2018

Nach einigen Ausfällen in der Vergangenheit konnte der ASVK Tischtennis wieder eine Jugendmannschaft zu einer Meisterschaft entsenden. Diesmal war die U15 Mannschaft um Marco Gragger, Lorenz Gülich und Sebastian Reitinger in Zeiselmauer zu Gast.

Das erste Spiel an jenem goldenen Oktober Sonntag war gegen die Burschen aus Tulln. Während sich Lorenz Gülich in beiden Einzeln relativ klar geschlagen geben musste, war es Marco Gragger der zwei Siege beisteuern konnte. Im Doppel war für Lorenz gemeinsam mit Sebastian Reitinger leider nichts zu holen. Dies bedeutete den knappen Endstand von 2:3.

Im Anschluss stand das „Lokalderby“ gegen die Gastgeber aus Zeiselmauer auf dem Programm. Während Stefan Koberger von Zeiselmauer in seinen beiden Einzeln nichts anbrennen ließ und diese mit jeweils 3:0 gewann, konnten Marco Gragger und diesmal Sebastian Reitinger im Einzel punkten. Das Doppel war durch Gragger/Gülich ebenfalls eine sehr klare Sache für die Babenberger wodurch es am Ende 3:2 für den ASVK stand.

Die Sieger Tulln (Mitte), St. Veith (re.) und Klosterneuburg (li.)

Die Sieger Tulln (Mitte), St. Veith (re.) und Klosterneuburg (li.)

Da die zweite Mannschaft von Zeiselmauer krankheitsbedingt zurückziehen musste, kam es im letzten Match gegen SG St. Veit/Hainfeld zur Entscheidung über den zweiten oder dritten Platz. Einmal mehr war es Marco Gragger der sein erstes Einzel sowie an der Seite von Lorenz Gülich das Doppel gewann. Nach der deutlichen Niederlage von Gragger gegen den stärksten Spieler von St. Veit musste sich in der Entscheidung auch noch Sebastian Reitinger denkbar knapp mit 7:11,10:12,11:8,14:12,9:11 geschlagen geben. Dies bedeutete am Ende aber immerhin den dritten Platz für die Nachwuchstalente aus der Babenbergerstadt.

„Vorerst möchte ich mich bei Georg Hengl-Weinmayer und Alex Gregus für die die perfekte Betreuung unserer Jungs an diesem Sonntag bedanken! Wenn man bedenkt, dass es für Sebastian Reitinger und Lorenz Gülich das Wettkampf-Debüt war, dürfen wohl alle mit den Leistungen sehr zufrieden sein.“ resümierte der ferngebliebene ASVK-Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny.

Alle Ergebnisse der U15 Mannschaft im Detail: https://xttv.oettv.info/ed/index.php?lid=4913&highVid=51

Der ASV Klosterneuburg Tischtennis gratuliert Marco Gragger, Lorenz Gülich und Sebastian Reitinger sehr herzlich zu der starken Leistung und hofft auf viele weitere Erfolge dieser Art in Zukunft!

Unser Dank gilt dem TTC Zeiselmauer für die perfekte Organisation dieser schönen Veranstaltung!