Schlagwort-Archiv: Hengl-Weinmayer

Klubmeister_web

Rekord-Kubmeisterschaft des ASVK

27. Januar 2020
Obmann-Stv. Herbert Katholnig, Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny

Obmann-Stv. Herbert Katholnig, Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny

Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen der jährlichen, internen Tischtennis-Klubmeisterschaften des ASV Klosterneuburg. Der deutliche Zuwachs in der Mitgliederentwicklung der letzten Monate, sowohl bei Erwachsenen als auch vor allem im Kinder- und Jugendbereich, ließ auf eine große Teilnehmeranzahl hoffen. Letztlich führten 34 Spielerinnen und Spieler beim Bewerb der allgemeinen Klasse am Samstag zum absoluten Rekordergebnis in der über 50-Jährigen Vereinsgeschichte des ASVK. Damit avancierte das Turnier zu einem wahren Tischtennisfest für die Mitglieder. Die Eröffnung erfolgte gemeinsam mit Ehrengast Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, welcher im Wahlkampfstress Zeit fand um die Spiele zu beobachten.

Bewährter Turniermodus

Der mittlerweile bewährte Turniermodus kam auch heuer wieder zur Anwendung: Gruppenspiele mit vier bis fünf Spielern pro Gruppe und anschließendem „K.O.-Raster“ für die jeweiligen besten zwei Spieler jeder Gruppe. Alle nicht aufgestiegenen Spieler matchten sich im K.O.-Raster des B-Bewerbs um den Titel. Die Setzung erfolgte nach der internen Klubrangliste.

Hohes Niveau trotz Absagen

Trotz einiger Absagen renommierter und hochkarätiger Spieler gab es eine sehr hohe Leistungsdichte zu sehen. Bereits in der Gruppenphase kam es zu Überraschungen wie etwa dem Dreisatz-Sieg von Jugendtalent Lorenz Gülich gegen ASVK-Legende Nikolaus Biely. Generell war der Anteil der Kinder- und Jugendlichen mit 13 der insgesamt 34 Teilnehmer so hoch wie noch nie.

Überraschungsmann Stefan Kalteis

Eine der größten Überraschungen des Turniers war jedenfalls die Teilnahme und die Leistung des ehemaligen Landesliga Spielers Stefan Kalteis. Der aus Salzburg stammende Klosterneuburger trat dem Verein formal erst am Tag der Klubmeisterschaft bei und lieferte einen sensationellen Einstand. Er konnte sich, nach über 15 Jahren Tischtennis-Pause, in der Gruppenphase durchsetzen und wurde danach im Achtelfinale des Hauptbewerbs erst von Joshua Operschall gestoppt. „Solche Geschichten schreibt nur der Sport bzw. unser Verein. Stefan ist noch immer ein exzellenter Spieler aber vor allem ein sehr cooler Typ welcher zu uns passt.“ streute ASVK-Obmann Fabrizian Pokorny dem Neuzugang Rosen.

Heck holt dritten Titel

Im Kampf um den Klubmeistertitel konnten sich die Favoriten klar durchsetzen. Sowohl der Titelverteidiger Richard Tekula als auch Georg Hengl-Weinmayer, seines Zeichens Sieger von 2018 hatten auf ihrem Weg ins Halbfinale wenig Mühe und gaben jeweils lediglich einen Satz ab. Philipp Heck hingegen musste bereits im Viertelfinale mit Materialspezialist Harald Grün einen echten Prüfstein zu überwinden und konnte sich letztlich mit 8:11, 11:8, 14:12 und 11:1 durchsetzen. Die beiden Semifinals waren dann nichts für schwache Nerven. In der oberen Rasterhälfte trafen mit Richard Tekula und Philipp Heck zwei frühere Klubmeister aufeinander. Nachdem Heck im ersten Satz mit 2:11 von Tekula düpiert wurde, kämpfte er sich mit explosiven Schlägen zurück und attackierte praktisch alles. Vor allem der zweite Satz hatte es in sich. Dieser war eine Schlüsselsituation und ging letztlich hauchdünn mit 15:13 an Heck. In der Folge setzte dieser nach und behielt mit Einbahnstraßen-Tischtennis und starken Nerven mit 11:9 und 11:9 die Oberhand.

Nicht weniger spannend oder spektakulär verlief das zweite Semifinale zwischen Georg Hengl-Weinmayer und ASVK-Obmann Fabrizian Pokorny. Vor rund 20 Zusehern konnte Pokorny mit dem umkämpften Gewinn des ersten Satzes überhaupt erstmals einen Satzgewinn gegen Hengl-Weinmayer verbuchen. Postwendend glich Hengl-Weinmayer jedoch aus und begann besser ins Spiel zu finden. Selbst der Verlust des dritten Satzes sowie ein 3:5 Rückstand im Entscheidungssatz brachten den Sieger von 2018 nicht aus dem Konzept. Hengl-Weinmayer setzte sich am Ende mit 11:8 im fünften Satz gegen Pokorny durch und folgte Heck ins Finale.

Richard Tekula, Klubmeister Philipp Heck & Georg Hengl-Weinmayer

Richard Tekula, Klubmeister Philipp Heck & Georg Hengl-Weinmayer

Im absolut würdigen und hochklassigen Finale kamen die Zuseher abermals auf ihre Kosten. Philipp Heck legte fulminant los und sicherte sich den ersten Durchgang mit 11:8. Nach langen Ballwechseln und großartigen Punkten konnte der erfahrene Hengl-Weinmayer ebenfalls mit 11:8 in Sätzen ausgleichen. Am Ende hatte dann allerdings der jüngere Philipp Heck den längeren Atem und verbuchte auch Satz drei mit 11:9 sowie Satz vier mit 11:7 für sich. Es war, nach 2011 und 2015, der dritte Klubmeistertitel für Heck.

„Ich bin überwältigt, es ist einfach unglaublich. Vor allem da die Vorbereitungen auf die Klubmeisterschaft für mich sehr durchwachsen gelaufen sind und ich meinem Trainingsplan nicht folgen konnte. Durch die perfekte Turnierorganisation konnte ich mich von Match zu Match steigern und schließlich meine beste Leistung im Finale zeigen.“ war Philipp Heck nach dem Titel überglücklich.

Wachablöse im B-Bewerb

Jene aus der Gruppe nicht aufgestiegenen Spieler hatten im „B-Bewerb“ die Chance um den Titel zu spielen. Alleine die Tatsache, dass dieser Bewerb, aufgrund der hohen Teilnehmerzahl, als 32-Raster ausgetragen werden musste bestätigt den Turniererfolg.

Die allgegenwärtige Wachablöse zwischen den besten Jugendlichen sowie den erfahrenen Spielern im Verein ist weiterhin im Gange. So konnte etwa der erst 9-Jährige Anton Asamer, seinen sechs Jahre älteren Kontrahenten, Marco Rogalas in vier Sätzen in die Schranken weisen. Eine Überraschung lieferte auch ASVK-Neuzugang Johann Sauermann. Er konnte sich nach souveränen Siegen über Bernhard Rübsamen und Andreas Grieszbach bis ins Semifinale vorkämpfen. In diesem fand Sauermann schließlich mit Bernhard Haas (Anm.: 3. des B-Bewerbs 2017), welcher auf dem Weg dorthin Anton Asamer besiegen konnte, seinen Meister. Haas hatte, auch aufgrund seiner langjährigen Erfahrung, wenig Mühe und zog mit einem 11:7, 11:6, 11:5 Sieg über Sauermann ins Finale ein. Dort wartete bereits ASVK-Nachwuchsstar Enio Operschall welcher im Viertelfinale seinen Mannschaftskollegen Justin Engelhardt sowie im Halbfinale Valentin Hahn glatt mit 11:2, 11:5, 11:2 ausschalten konnte. Das mit Spannung erwartet Finale zwischen Bernhard Haas, seines Zeichens selbst ASVK-Eigenbauspieler und Enio Operschall hatte es in sich.

Johann Sauermann, Klubmeister Enio Operschall & Bernhard Haas

Johann Sauermann, Klubmeister Enio Operschall & Bernhard Haas

Nach einer umkämpften 11:9 und 11:8 Führung durch Operschall schien das Endspiel plötzlich zu kippen. Haas sicherte sich Satz drei, durch hohe Qualität in seinen Angriffsbällen, mit 11:7. Doch Enio Operschall konnte im wahrsten Sinne am Ball bleiben und gewann den vierten Durchgang hauchdünn mit 13:11 und siegte somit erstmals im B-Bewerb. Im Spiel um Platz ereignete sich dann mit dem 3:0 Triumph von Johann Sauermann über Valentin Hahn schon die nächste große Überraschung.

Kinder- und Jugendliche

Am Tag nach der Klubmeisterschaft stand für die Kinder- und Jugendlichen des ASVK bereits das nächste große Highlight an: die Kinder- und Jugendklubmeisterschaft. Mit insgesamt 11 Teilnehmern war man aufgrund einer krankheitsbedingter Absagen zwar nicht an die Bestmarken vergangener Jahr herangekommen, doch das hohe Spielniveau entschädigte dafür. Der Modus war, ähnlich wie bei der Klubmeisterschaft der allgemeinen Klasse, ein Gruppenmodus mit anschließendem K.O.-Bewerb sowie Ausspielen aller Platzierungen.

Sämtliche Favoriten konnten sich in den Gruppen durchsetzen und locker in den K.O.-Raster (Viertelfinale) aufsteigen. Keine Überraschung waren somit die Semifinals zwischen Lorenz Gülich und Sebastian Reitinger sowie Laurenz Gschweidl und Enio Operschall. Alle vier konnten sich ohne Satzverlust auf dem Weg dorthin durchsetzen. Aufregender verliefen dann die Spiele im Halbfinale. So gab etwa ASVK-Neuzugang Laurenz Gschweidl eine echte Talentprobe ab und rang dem frischgebackenen B-Klubmeister Enio Operschall einen Satz ab. Am Ende war es dann aber die Sicherheit und Routine von Operschall welche zu einem 11:4, 11, 9:11, 11:3 Sieg führte. Im zweiten Semifinale lieferten sich Sebastian Reitinger und Lorenz Gülich packende Ballwechsel. Reitinger war dabei oft am Drücker und spielte unbekümmert und aggressiv auf. Auch hier setzte sich am Ende aber die Erfahrung des älteren Lorenz Gülich durch und brachte diesem einen 11:8, 9:11, 11:7, 11:6 Erfolg. Das Finale zwischen den beiden erstgesetzten war somit angerichtet. Enio Operschall und Lorenz Gülich enttäuschten die rund 20 Zuseher nicht und boten das Highlight des Nachmittags. Nach der Satzführung von Operschall fand Gülich immer besser ins Match. Die Antwort von Operschall war mit einem etwas mutigeren und offensiveren Spiel letztlich ein 3:1 Finalerfolg über seinen guten Freund und Teamkollegen Lorenz Gülich. Es ist nach 2018 der zweite Jugend-Klubmeistertitel für Enio Operschall. Lorenz Gülich, ebenfalls Finalist 2019, muss hingegen noch auf seinen ersten großen Titel warten.

„Trotz vielen neuen Jugendtalenten konnte ich mich relativ einfach bis zum Finale durchkämpfen. Dieses verlangte mir jegliche Kräfte ab. Nach spannenden und offensiven Ballwechsel in den vier Sätzen konnte ich mich schlußendlich durchsetzen. Insgesamt bin ich mit der Leistung sehr zufrieden.“ strahlte der Sieger Enio Operschall.

Sebastian Reitinger, Klubmeister Enio Operschall & Lorenz Gülich

Sebastian Reitinger, Klubmeister Enio Operschall & Lorenz Gülich

Im Spiel um den dritten Platz zwischen Sebastian Reitinger und Laurenz Gschweidl hatte Reitinger aus dem Vorjahr noch eine große Rechnung offen. Unglaublich aber wahr erreichte Sebastian Reitinger im Vorjahr nur den letzten Platz bei der Klubmeisterschaft. Doch heuer sah die Situation schon anders aus. Reitinger behielt, im ersten großen Spiel um eine Podestplatzierung in seiner noch jungen Karriere, die Nerven und fegte Gschweidl mit 11:4, 11:7, 11:7 vom Tisch.

„Wie man anhand der Spielstärke und des enormen Zuwachs im Kinder- und Jugendbereich sieht, sind wir auf dem richtigen Weg. Dies motiviert uns und vor allem mich natürlich sehr.“ resümierte Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny die erfreuliche Entwicklung.

Photo credits: Michael Filippovits 2020

MK_X6167

Tekula neuer ASVK Klubmeister

20. Januar 2019

Tekula ASVK Tischtennis Klubmeister 2019

Die diesjährige Klubmeisterschaft brachte mit ebensovielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern wie im vergangenen Jahr, nämlich 29, zwar keinen neuen Rekord, jedoch war das Spielerfeld heuer äußerst ausgeglichen und stark. Dies zeigt sich schon allein daran, dass die erste Mannschaft des ASVK (derzeit 2. Landesliga) sowie die zweite Mannschaft (derzeit Oberliga) fast komplett teilnahmen.

Bewährter Modus

Aufgrund der reibungslosen Durchführung in den letzten Jahren kam auch heuer wieder ein Gruppenmodus mit anschließender K.O.-Phase für den Klubmeistertitel sowie den „B-Bewerb“ zum Einsatz. Dies garantiert praktisch auch nach der Gruppenphase einigermaßen ausgeglichene Matches in beiden Konkurrenzen. Bereits die Auslosung war jedoch nichts für schwache Nerven. Da die Vereinsrangliste als Grundlage für die Setzungen in den Gruppen verwendet wird, gab es zum Beispiel ein Gruppenspiel zwischen den beiden absoluten Titelanwärter Christian Nowak und Richard Tekula. Für eine der größten Überraschungen während der Gruppenphase sorgte zweifellos Enio Operschall. Der Jugendklubmeister vom Vorjahr besiegte den späteren B-Bewerb Finalisten Niki Biely hauchdünn mit 13:11 im fünften Satz. Ein weiterer Überraschungsmann war der ASVK-Neuzugang Harald Grün. Der erst seit Dezember 2018 für den ASVK spielende Grün setzte sich in der 8. Gruppe gegen Sabine Seidl, Herbert Katholnig und Sonja Reitinger durch. Das Spiel in der „Todesgruppe 3“ konnte Christian Nowak, seines Zeichens Captain der ersten ASVK Mannschaft in der 2. Landesliga, gegen Richard Tekula in vier Sätzen für sich entscheiden.

Tekula holt zweiten Titel nach 2017

Richard Tekula in Action

Richard Tekula in Action

Der folgende K.O.-Bewerb um den Klubmeister 2019 versprach also hochklassige und spannende Matches. Ein vermeintlich vorweggenommenes Finale gab es bereits im Viertelfinale zwischen den Landesliga-Teamkollegen Thomas Geirhofer und Christian Nowak. Geirhofer konnte in der spektakulären Partie einen Matchball nicht verwerten und musste sich Nowak mit 11:4 7:11 8:11 11:9 & 10:12 geschlagen geben. Harald Grün konnte sich nach seinem Gruppensieg in der ersten Runde des K.O.-Bewerbs gegen Michael Operschall sowie in einem Fünfsatz-Krimi gegen Daniel Lastro durchsetzen ehe er auf Christian Nowak traf. Nowak hatte nur in den ersten beiden Sätzen Mühe, konnte sich schlussendlich aber mit 3:0 durchsetzen und wie schon 2016 den Finaleinzug fixieren. Auf der unteren Hälfte demontierte der Vorjahressieger, Georg Hengl-Weinmayer, den ASVK-Obmann Fabrizian Pokorny im Viertelfinale in drei Sätzen. Richard Tekula hatte mit Roland Wertl keine Probleme und folgte Hegl-Weinmayer ins Semifinale. Dieses konnte Tekula in drei hartumkämpften Sätzen für sich entscheiden und so den Titelverteidiger entthronen. Im spannenden Finale der beiden Teamkollegen der ersten ASVK Mannschaft ging Richard Tekula relativ unbekümmert mit 11:9 und 11:4 in Führung. Nach dem dritten Satz, welcher in der Verlängerung mit 12:10 an Nowak ging, sah das Endspiel wieder deutlich offener aus. Doch Tekula spiele im vierten Durchgang, vor allem durch seine Serviceannahme, erneut groß auf und sicherte sich vor knapp 20 Zusehern seinen zweiten Titel nach 2017.

Katholnig im B-Bewerb nicht zu stoppen

v.l. Herbert Katholnig & Niki Biely

B-Bewerb v.l. Herbert Katholnig & Niki Biely

Knappe und sehr emotionale Matches bot diesmal der B-Bewerb. Die starke Jugend konnte ebenfalls ein Ausrufezeichen setzen. So musste sich etwa der erst 13-Jährige Lorenz Gülich nach einem packenden Fünfsatz-Match dem späteren Finalisten Richard Unger im Viertelfinale geschlagen geben. Für das wohl emotionalste Match der diesjährigen Klubmeisterschaft sorgten im Semifinale Herbert Katholnig und Niki Biely welches die ASVK-Legende Katholnig für sich entscheiden konnte. Mit dem Viersatz-Erfolg von Richard Unger im anderen Halbfinale, über seinen Teamkollegen Ernst Roch, war das Finale bereit. Herbert Katholnig, seines Zeichens schon längst eine Institution des Vereins, konnte relativ locker in drei Sätzen reüssieren und den zweiten B-Bewerb Klubmeistertitel nach 2017 erringen.

Dankeschön

Das große Dankeschön geht an die Helfer welche diese große und tolle Veranstaltung erst möglich gemacht haben. Ebenso an den ASVK Sponsor Hauerhof 99 welcher, wie bereits in den vergangenen Jahren, für die Bestplatzierten Spitzenweine aus Kritzendorf zur Verfügung gestellt hat.

Ergebnisse der allgemeinen Klasse:

Gruppenphase – ASVK Klubmeisterschaft

Allg. Klasse K.O. Bewerb

B-Bewerb

DSCN1004

Georg Hengl-Weinmayer zweifacher Klubmeister

6. Juli 2018

Aus dem Hintergrund der vermeintlichen „Schwäche“ im Doppel, quer durch praktisch alle Teams des ASV Klosterneuburg Tischtennis in der Meisterschaft, entstand, initiiert durch Obmann Stv. Herbert Katholnig, die jährliche Doppelklubmeisterschaft. Gespielt wird in Gruppen von je vier Spielern welche sich so lange abwechseln bis alle Doppel-Konstellationen durchgespielt sind. Jener Spieler der am Ende die meisten Punkte erzielt hat, ist somit Tagessieger.

Nunmehr ist dieser vereinsinterne Bewerb ein fixer sowie beliebter Bestandteil des ASVK am Ende jeder Saison. Insgesamt 26 Spieler an mehreren Spieltagen stellten dazu noch einen neuen Teilnehmerrekord auf. Besonders bemerkenswert ist dabei, dass Spieler aller Spielstärken und Altersklassen mitspielen können und dadurch neue und abwechslungsreiche Doppelspiele entstehen.

Wie bereits bei der ASVK Klubmeisterschaft im Einzel im Frühjahr 2018 stellte Georg Hengl-Weinmayer am Finaltag seine Klasse unter Beweis. Dem Klosterneuburger gelang es sich mit insgesamt zwei mehr erzielten Punkte, jedoch nicht unverdient, zum Doppel-Klubmeister zu küren. Ein seltenes Spektakel ereignete sich dann bei den Platzierungen: So konnte Herbert Katholnig und Daniel Lastro exakt gleich vielen Sätze und ! Punkte ! gewinnen und verlieren. Eine wahre Seltenheit im Tischtennis. Somit gab es offiziel keinen Drittplatzierungen, sondern zwei zweite Plätze.

  1. Georg Hengl-Weinmayer – 2 Siege – 6:3 Sätze – 84:65 Punkte
  2. Daniel Lastro – 2 Siege – 6:3 Sätze – 82:67 Punkte
  3. Ex aequo 2. Herbert Katholnig – 2 Siege – 6:3 Sätze – 82:67 Punkte

„Man hat heuer speziell auch am Ansturm der Jugendlichen auf dieses Turnierformat gesehen, dass es die richtige Entscheidung war den Doppelbewerb weiterzuführen und zu entwickeln. Die Leute kommen zusammen. Ich bin wirklich sehr froh und muss Herbert [Katholnig] zur perfekten Organisation gratulieren!“ streute Obmann Fabrizian Pokorny seinem Stellvertreter Rosen.

Bildtext: Die Sieger (v.l.) Herbert Katholnig, Klubmeister Georg Hengl-Weinmayer & Daniel Lastro.

MK_X8855 - Kopie

Klosterneuburg gewinnt gegen Klosterneuburg

18. September 2017

Am vergangenen Samstag fand das mit Spannung erwartete Oberligamatch zwischen der ersten und der zweiten Mannschaft des ASV Klosterneuburg Tischtennis statt. Da beide Teams der Babenberger vom Niederösterreichischen Tischtennisverband in die selbe Oberliga gelost wurden ist diese Begegnung überhaupt erst möglich.

Zum Auftakt bewies der Neuzugang des Top-Teams, Bernhard Sell, gleich seine Defensivkünste und brachte die erste Mannschaft mit einem 3:1 Sieg gegen Philipp Heck rasch in Führung. Eine Vorsprung welcher jedoch so schnell und schlagkräftig verschwunden war wie er gekommen ist. Stellten doch Richard Tekula, Christian Nowak sowie Heck/Nowak im Doppel auf eine 3:1 Führung für die zweite Mannschaft der Babenberger. Besonders dramatisch und hochklassig dabei war vor allem die Neuauflage des Finals der internen ASVK Klubmeisterschaft 2017 zwischen Thomas Geirhofer und Richard Tekula. Ganze 5 Matchbälle am Stück ließ der amtierende Klubmeister Tekula im entscheidenden fünften Satz ungenützt, ehe er nach Abwehr eines Matchballs gegen sich das Match hauchdünn mit 13:11 in der Entscheidung gewinnen konnte.

War es noch Thomas Geirhofer der mit seinem 3:1 Triumph über Philipp Heck im Gesamtscore des Spiels auf 2:3 verkürzen konnte, so zogen die Unterliga-Aufsteiger des Vorjahres von Team zwei auf eine schier uneinholbare 5:2 Führung davon. Der überraschend klare Sieg von Geirhofer gegen Nowak und der anschließende Erfolg von Hengl-Weinmayer über Philipp Heck verkürzten den Rückstand der ersten Mannschaft auf 4:5.

Damit musste die Entscheidung über Sieg oder Unentschieden im Showdown zwischen Bernhard Sell und Richard Tekula folgen. Beide Spieler kennen sich gut. Fügte doch Sell noch im Vorjahr mit seinem Ex-Verein Wienerwald den Klosterneuburger Assen, und speziell Tekula, im Gymnasium eine schmerzhafte Niederlage zu. Eine Scharte welcher Richard Tekula kurz vor einer Operation am Knie noch unbedingt auswetzen wollte. Aus dem vermeintlichen „Showdown“ wurde allerdings eine überlegene Machtdemonstration des Klubmeisters. Im eindeutigsten Match des Abends fixierte Tekula mit einem glatten 3:0 Sieg den 6:4 Gesamtsieg für die zweite ASVK-Mannschaft.

Stimmen zum Match:

Captain der ersten Mannschaft, Georg Hengl-Weinmayer: „Leider machte sich in unserem Team noch der Trainingsrückstand nach der Sommerpause bemerkbar. Besonders bitter war, dass alle drei 5-Satzmatches an die zweite Mannschaft gingen, aber speziell Richard Tekula hat voll motiviert vor seiner Operation noch gezeigt was er kann. Wir gratulieren der zweiten Mannschaft!““

ASVK Obmann und Jugendtrainer, Fabrizian Pokorny: „Dieses Match unserer ersten beiden Teams war für mich und den Verein eine Win-win-win-Situation. Das beste Tischtennis in Klosterneuburg, äußerst faire Spieler sowie viele Kinder und Jugendliche die das Tischtennis-Fest neben ihrem Training mit Enthusiasmus verfolgt haben.“

Alle Ergebnisse im Detail: http://xttv.oettv.info/ed/index.php?meid=226915&highVid=51

unnamed-2

Überraschung(en) bei der ASVK Klubmeisterschaft!

18. Mai 2014

Eine erfreulich große Teilnahme gab es bei der diesjährigen ASVK Klubmeisterschaft: 28 SpielerInnen kämpften im Turnsaal 2 des BG Klosterneuburg um den renommiertesten Titel des Jahres. Die interne Klubmeisterschaft setzt jährlich den symbolischen Schlusspunkt für die Mannschaftsmeisterschaft und bildet einen traditionellen Termin des ASV Klosterneuburg Tischtennis.

Neuerungen, Bewährtes und der Trostbewerb

Aufgrund des späten Endes der Vereinsmeisterschaft in den vergangenen Jahren, gab es heuer erstmalig den Versuch die Spiele an einem Samstag auszutragen. Mit den Trainingsterminen am Samstag (jeweils 14:30-18:00h) hat der ASVK eine tolle Chance dazu. Eine Änderung gab es diesmal auch beim Spielsystem. Die Teilnehmer wurden nicht nach der aktuellen (internen) Vereinsrangliste gesetzt, sondern nach den RC-Punkten der Meisterschaft. Gruppen mit jeweils zwei Aufsteigern welche im Doppel-K.O. System weiterspielen waren ebenfalls neu. Die im „K.O.“ ausgeschiedenen Spieler kämpften im Anschluss wiederum in Gruppen um die genauen Endplatzierungen.

Der ebenfalls neu installierte Trostbewerb bot einigen aufstrebenden Spielern die Chance sich erstmalig in die ASVK-Geschichtsbücher einzutragen. Auch hier gab es sehr tolle und knappe Spiele zu sehen. Michael Habel, erst seit wenigen Wochen neues Mitglied des ASVK, ließ keinen Zweifel an seiner vielversprechenden Neuverpflichtung und konnte sich auf Anhieb Platz 3 sichern. Im Finale machte die Erfahrung den Unterschied: Manuel Katholnig, Captain der 5. Mannschaft, bezwang den gebürtigen Spanier David Barcena mit 3:1 und bestätigte damit auch seine tolle Form.

Agopyan mit dem Hattrick

Die unangefochtene Nr. 1 des ASV Klosterneuburg Tischtennis und frischgebackener Sieger des Landesliga Bewerbs des 3. Edmund Feigl Gedenkturniers in Langenzersdorf, Nazar Agopyan, war wieder einmal eine Klasse für sich. Der ehemalige bulgarische Profispieler spazierte bis ins Finale der Klubmeisterschaft durch. Dort deklassierte er dann seinen starken Mannschaftskollegen Georg Hengl-Weinmayer welcher seinerseits eine der besten Saisonen seiner Karriere hingelegt hatte. [Anm.: Ranglisten Dritter in der Unterliga, Gruppe Mitte] Zwar stellte sich heraus, dass Hengl-Weinmayer leicht gesundheitlich angeschlagen war, mit dem deutlichen 11:2 11:3 11:2 Sieg Agopyans hätten die ca. 20 Zuseher trotzdem nicht gerechnet. Die „Nr. 1“ von Klosterneuburg sicherte sich damit zum Dritten mal in Folge nach 2012 und 2013 den Klubmeister Titel.

Große Überraschungen und Kuriositäten

Für DAS große Aufsehen sorgten am Spieltag jedoch zwei andere Spieler des ASVK: Einerseits Mathis Zycha, seines Zeichens fixer Bestandteil der 4. Mannschaft in der 2. Klasse, welcher sich überraschend bis ins Halbfinale durchrang. Nach einer zu erwartenden Niederlage im Halbfinale gegen Nazar Agopyan stand noch das Spiel um Platz 3 auf dem Programm: Zycha hatte noch nicht genug. In einem aufopfernden Kampf setze er sich gegen den Ex-Klubmeister und langjährigen Spieler des ersten ASVK-Teams Christoph Koletnik mit 3:1 durch und konnte erstmals einen Platz am „Stockerl“ ergattern. Umso bemerkenswerter wenn man bedenkt, dass Zycha den zweiten Satz im Spiel um Platz 3 gegen Koletnik gar mit 0:11 verlor. Die ebenso große Überraschung andererseits war definitiv der gebürtige Russe und Fixpunkt der 5. Mannschaft, Vladimir Kolmogorov. Nach Siegen wie z.B. über die Doppel Landesmeisterin 2013, Sabine Seidl, findet sich der gebürtige Russe im Endklassement auf dem tollen 8. Rang wieder.

Ein großes Dankeschön geht noch an den Pokalspender Bank-Austria und den ASVK-Sponsor ASICS welcher für die abschließende Tombola tolle Sachpreise zur Verfügung stellte, und den Abend der Klubmeisterschaft perfekt abrundete.

Die ASVK-Jugend Klubmeisterschaft wird am Donnerstag dem 22.05.2014 ab 18:45h im zweiten Turnsaal des BG Klosterneuburg stattfinden.

Klubmeister

  1. Nazar Agopyan
  2. Georg Hendl-Weinmayer
  3. Mathis Zycha

Trostbewerb

  1. Manuel Katholnig
  2. David Barcena
  3. Michael Habel

Alle Ergebnisse der K.O.-Bewerbe sind hier im Detail zu finden.

SKRA6201k

Sensation bei Landesmeisterschaften

5. November 2013

Gemessen an der Frequenz der Teilnahmen im Verhältnis zu den Medaillen ist es nicht übertrieben von einer wahren Flut an Edelmetall für die Spieler des ASV Klosterneuburg bei den diesjährigen Landesmeisterschaften in Stockerau zu sprechen.

Sabine Seidl sicherte sich sensationell den Titel im Damen Doppel sowie den zweiten Platz bei den Damen +35. Der zweite Platz im Mixed Doppel +35 an der Seite von Vereinskollege Georg Hengl-Weinmayer rundet die tollen Landesmeisterschaften eindrucksvoll ab. Dabei ist die frühere Damen Bundesliga Spielerin erst vor wenigen Monaten zum ASVK gekommen. Ein richtiger Schritt wie sich gezeigt hat.

„Der Titel im Damen Doppel kam sehr überraschend, zumal wir die Nr. 1 und die Nr. 2 aus dem Turnier geworfen haben! Es fühlt sich einfach unglaublich an. Das Endspiel beim Mixed Doppel haben wir im Endeffekt zwar leider aus der Hand gegeben, die Freude über die tollen Ergebnisse überwiegt jedoch! Zuletzt hatte ich wieder sehr viel Spaß und neue Motivation beim Tischtennis, was mit Sicherheit auch auf den Vereinswechsel zum ASV Klosterneuburg und dessen tolles Umfeld zurückzuführen ist.“ so die frischgebackene Landesmeisterin.

Der gesamte ASV Klosterneuburg gratuliert Sabine Seidl und Georg Hengl-Weinmayer ganz herzlich zu diesen tollen Erfolgen!

Im Medaillenspiegel belegt der ASV Klosterneuburg dank der hervorragenden Leistungen den 13. Rang und lässt damit sehr viele starke Vereine hinter sich.

Alle Ergebnisse im Überblick:
Medaillenspiegel
Allgemeine Klasse
Senioren

Klubmeister 2013 Nazar Agopyan

Nazar Agopyan erneut Klubmeister

15. Mai 2013

ASVK Kubmeisterschaft 2013

Nach der beeindruckenden Vorstellung 2012 und der glänzenden Bilanz in der Meisterschaft (Bilanz in der Unterliga: 27:1) war der Titel bei der Klubmeisterschaft 2013 nur noch reine Formsache für Nazar Agopyan. Im Finale war ein tapferer, aber unterm Strich völlig überforderter, Georg Hengl-Weinmayer der bulgarischen Legende nicht gewachsen. Ergebnis: 13:11, 12:10, 11:8 für Agopyan. Dritter wurde, wie schon 2012, Christoph Koletnik.

Jugend-Klubmeister Arthur Wertl

Jugend-Klubmeister Arthur Wertl

Jugend-Klubmeister darf sich erstmals Arthur Wertl nennen. Der 14-Jährige setzte sich relativ deutlich gegen die Konkurrenz durch und bleibt damit an der Spitze der Jugend-Vereinsrangliste. Platz zwei und drei gingen an die Nachwuchstalente Vincent Büktas bzw. Nathan Guillau.

Bereits zum dritten Mal wurden von Sabine Krakora tolle Sportfotos gemacht, welche hier zu finden sind.

Alle Ergebnisse sind im Detail hier zu finden.

Weismieß

ASVK in luftigen Höhen

1. März 2013

Die Bergsteigerei, nicht zuletzt durch Gerlinde Kaltenbrunner bekannt, erfreut sich in Österreich immer größerer Beliebtheit.
Ein Mitglied des ASV Klosterneuburg, seines Zeichens Spieler der ersten Mannschaft, gehört auch zur Fangemeinde der Alpinisten: Georg Hengl-Weinmayer.

Der Beginn der Sommerferien bedeutet für Hengl-Weinmayer den Start der Bergtouren.

„Für mich ist das Bergsteigen seit vielen Jahren eine große Leidenschaft und eine willkommende Abwechslung zum Tischtennis mit dem positiven Nebeneffekt eines Höhentrainingslagers.“, so der begeisterte Gipfelstürmer.

Hier ein kleiner, stark gekürzter Auszug aus seinem „Logbuch“:

  • 15. Aug.: Aufstieg Täschhütte 2701m von Alp Ottavan (+500hm)
  • 16. Aug.: Anstieg ALPHUBEL 4206m über Rotgrat – weiter zum Mischabelbiwak 3847m (+1450hm, -350hm)
  • 17. Aug.: Anstieg TÄSCHHORN 4490m über Südostgrat [Normalweg]; bei noch viel Schnee recht heikel Abstieg zurück und weiter bis Ottavan (+680hm, -2300hm)
  • 18. Aug.: Aufstieg Arbenbiwak 3224m von Schwarzsee (über Zermatt) +1000hm, -400hm; weit!
  • 19. Aug.: Anstieg OBERGABELHORN 4063m über Arbengrat – Überschreitung bis Rothornhütte 3195m (+940hm, -460hm); teilweise unangenehmer Wind
  • 20. Aug.: Anstieg ZINALROTHORN 4221m über Südostgrat [Normalweg] – Abstieg zurück und ins Tal nach Zermatt (+1050hm, -2600hm); schönster Tag der Woche
  • 21. Aug.: Ruhetag! Immerhin über 5600hm in teilweise sehr anspruchsvollem Gelände zurückgelegt

In der laufenden Meisterschaft des NÖTTV rangieren die Mannschaften des ASV Klosterneuburg ebenfalls in hohen Regionen. Ob es für den ein oder anderen Gipfelsieg genügt, wird sich in den kommenden Wochen erweisen.

Georg

Zinalrothorn Täschhorn TäschhornFedele-Kl-Tour Alphubel