Archiv für den Autor: Fabrizian Pokorny

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ASVK Teams Großteils auf Kurs

21. November 2022

Während die jungen Klosterneuburger Tischtennis-Asse fast Woche für Woche Top-Leistungen bei verschiedenen Nachwuchsturnieren abliefern, können auch die sechs Teams in der Mannschaftsmeisterschaft Großteils überzeugen. Dabei mischen vier der sechs Mannschaften in den jeweiligen Klassen ganz vorne mit.

Einziges und größtes Sorgenkind ist allerdings die erste Mannschaft der Babenberger. Captain Georg Hengl-Weinmayer, Sabine Seidl und Thomas Geirhofer scheinen heuer noch nicht richtig in Fahrt gekommen zu sein und finden sich vor Ende des Herbstdurchgangs am vorletzten Tabellenplatz in der Oberliga wieder. Dabei war der erste Sieg der Saison schon in greifbarer Nähe. So unterlag Sabine Seidl im Entscheidungsspiel Sylvia Fuchs aus St. Veit/Hainfeld 2 in fünf hart umkämpften Sätzen. Dies führte schließlich statt dem so wichtigen 6:4 Sieg zu einem herben 5:5 Unentschieden.

Auf Meisterkurs ist hingegen die zweite Mannschaft des ASVK. Joshua und Enio Operschall sowie das Zugpferd Jürgen Ferner sind in der ersten Klasse noch ungeschlagen und mussten auch kein Unentschieden hinnehmen. Der jüngste 6:2 Auswärtserfolg gegen SG Langenlois/Hadersdorf 6 unterstrich einmal mehr die Vormachtstellung des Teams in der 1. Klasse. Dabei blieb Enio Operschall ungeschlagen und bewies, dass seine Formkurve nach einer Knie-Op wieder stark nach oben zeigt.

Zwei schmerzhafte Rückschläge musste zuletzt Team drei in der 2. Klasse hinnehmen. Besonders das so bitter verlorene Lokalderby mit Tulln 7 hatte es in sich. Vladimir Kolmogorov schlug sensationell den jungen Tullner Leo Jandrisic ohne Satzverlust, obwohl er zuvor in seinem ersten Einzel gegen Thomas Nowotny knapp 11:8, 6:11, 7:11, 11:9 und 8:11 unterlag. Im letzten Spiel des Abends führte Kolmogorov gegen Günter Jähnert überraschend 14:12, 11:8, 10:8 und hatte somit 2 Matchbälle. Er konnte diese nicht verwerten, gab den Satz 12:14 ab und war danach mit 3:11 und 4:11 chancenlos, wodurch die hauchdünne 4:6 Niederlage amtlich wurde.

In der 3. Klasse zeigt sich mit Team vier wiederum alles in Richtung Meistertitel. Die Truppe um Sebastian Reitinger, Anton Asamer und ASVK-Obmann Fabrizian Pokorny musste in dieser Saison insgesamt erst ! 5 ! Matches abgeben, wodurch das Team noch ungeschlagen ist. Der letzte 6:1 Kantersieg auswärts gegen Böheimkirchen 3, welche ihrerseits ebenfalls noch ungeschlagen waren, untermauert die Ansprüche auf den Titel deutlich.

Einen schönen, wie auch knappen, Sieg konnte das sechste Team der Babenberger auswärts gegen Kirchberg/Wagram 6 feiern. Das Team welches erstmals in der Vereinsgeschichte komplett mit Damen an der Meisterschaft teilnimmt rang die Kirchberger nach hartem Kampf 6:4 nieder. Nervenstärke bewies dabei die Mannschaftsführerin Sonja Reitinger welche das entscheidende Match 3:0 gewinnen konnte.

Bildtext: Comebacker Enio Operschall lacht mit seinem Team in der 1. Klasse von der Tabellenspitze.

Photo credits: Michael Filippovits 2020

Alle Ergebnisse im Detail: https://xttv.oettv.info/ed/index.php?vid=51&do=vereinstermine&oid=188&sjid=22

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Erfolge bei Landesmeisterschaften

14. November 2022

Nach der Coronabedingten Absage im Herbst 2021 fanden die Niederösterreichischen Tischtennis Landesmeisterschaften heuer bereits zum zweiten Mal statt. Dem Nachtrag im Mai folgte vergangenes Wochenende eine weitere Auflage. Ebenfalls wieder im Sportzentrum „Alte Au“ in Stockerau.

Der ASV Klosterneuburg konnte sein Aufgebot bei den Jugendbewerben, welche am Samstag durchgeführt wurden, im Vergleich zum letzten Turnier sogar steigern. So waren mit Valentin Stubenvoll, Moritz Lind, Luas Menner, Anton Asamer und Sebastian Reitinger insgesamt fünf Nachwuchstalente des ASVK am Start. Reitinger überstand die Gruppenphase im U19 Einzelbewerb als Zweiter und traf im Achtelfinale auf Luca Curin aus Wr. Neustadt. Wie der Zufall es will, war es doch Curin welcher Reitinger im Mai, damals noch im U15 Bewerb, gestoppt hatte. Die offene Rechnung wurde beglichen. So konnte sich der junge Klosterneuburger mit einem 11:4, 11:5, 11:3 Erfolg mehr als revanchieren. Reitinger wurde erst von der Nummer zwei des Turniers, Fabian Geringer aus Tulln, im Viertelfinale gestoppt.

Die „Klosterneuburger Festspiele“ gingen allerdings im U13 Bewerb über die Bühne. Nachdem gleich alle drei ASVK-Teilnehmer (Anm: Asamer war für die Finalrunde gesetzt) die Gruppenphase überstanden, brachte die Auslosung im K.O.-Bewerb eine sehr große Überraschung. So wurden alle Klosterneuburger praktisch zusammengelost. Moritz Lind konnte gegen Valentin Stubenvoll reüssieren und musste in der nächsten Runde gegen seinen Teamkollegen Lucas Menner an die Platte. Menner konnte die Partie nach 0:2 Satzrückstand noch drehen und gewann am Ende nach einem Fünfsatzkrimi. Damit ging es für Menner gleich gegen Anton Asamer, welcher seinerseits mit Samuel Schawil aus Gumpoldskirchen keine Mühe hatte. Anton Asamer wurde in diesem neuerlichen Stallduell seiner Favoritenrolle gerecht und bezwang Menner klar 3:0. Im Semifinale des U13 Bewerb war gegen Louis Fegerl, Sohn des ehemaligen Nationalteamspielers Stefan Fegerl, Endstation. Obwohl sich Asamer wacker schlug und phasenweise groß aufspielte, musste er die Überlegenheit von Fegerl anerkennen. Die bedeutete gleichzeitig das Podest und den dritten Platz im U13 Bwerb für Anton Asamer.

Eine große Leistung gab es im U15 Doppelbewerb von Lucas Menner und Anton Asamer zu sehen. Nach einem eher holprigen 3:1 Sieg im Viertelfinale ging es für die Babenberger gegen das favorisierte Duo aus Wr. Neudorf, Richard Kezai und Christoph Wagner. Vom ersten Punkt weg präsentierten sich Asamer/Menner, trotz des bereits langen Turniertags, hochfokussiert und zielstrebig. Mit einer, in jeder Hinsicht, exzellenten Leistung fertigten sie Kezai/Wagner 11:6, 11:5, 11:8 ab und standen im Finale der Landesmeisterschaften. Dort setzte es zwar eine glatte 0:3 Niederlage gegen die an Nummer eins gesetzten Laurenz Pürzl und Borys Szuta, doch auch in diesem Match gelangen immer wieder hochklassige Punktgewinne. In Summe war der Vizelandesmeistertitel im Doppel wohl die Leistung des Turniers aus ASVK-Sicht.

Abgerundet werden die Erfolge der Jugend durch eine weitere Top-Platzierung von Sabine Seidl im Damen Doppelbewerb an der Seite von Sonja Gollwitzer vom TTSV Weigelsdorf. Das Duo konnte die Gruppenphase nach harten Matches ungeschlagen überstehen. In der Semifinale war dann gegen Jaqueline Landbauer und Michaela Ganselmayer Endstation was den dritten Platz für Seidl/Gollwitzer bedeutet.

„Ein Turnier jagt im Moment das nächste. Unsere Spielerinnen und Spieler präsentieren sich hervorragend und erzielen tolle Erfolge. Ich bin besonders von den konstanten Leistungen unserer Jugendlichen beeindruckt. Das macht wirklich Lust auf mehr!“ schwärmt ASVK-Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny von den letzten Turnierergebnissen.

Bildtext: (v.l.n.r) Lucas Menner, Anton Asamer, Valentin Stubenvoll, Sebastian Reitinger, Moritz Lind & Trainer Fabrizian Pokorny

Photo credits: ASVK 2022

Turnierergebnisse im Detail: https://xttv.oettv.info/public/turnierergebnisse.php?do=info&turnierid=1181

Der ASV Klosterneuburg gratuliert seinen Spielerinnen und Spielern sehr herzlich zu der Teilnahme und den Leistungen bei den Landesmeisterschaften 2022!

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ASVK mal zwei bei Damen-Cup Bewerb

7. November 2022

Bereits zum zweiten Mal im Jahr 2022 fand in Sierndorf der Cup-Bewerb der Niederösterreichischen Damenmeisterschaft statt. Zum zweiten Mal deshalb, da im April der Covidbedingte Ausfall des Cups vom Herbst 2021 nachgeholt wurde.

Schon im Frühjahr war der ASV Klosterneuburg, erstmals in seiner Vereinsgeschichte bei diesem Turnierformart, mit von der Partie. Wenige Monate später konnten die Babenberger noch eins draufsetzen und die Zahl der Teams verdoppeln. Somit nahmen vergangenen Sonntag in Sierndorf gleich zwei Klosterneuburger Teams beim Cup teil. Dies war nicht nur für den ASVK ein weiterer historischer Meilenstein, so war man doch in Sierndorf der einzige Verein welcher mit mehr als einem Team teilnehmen konnte.

Sportlich lief es für die Klosterneuburger Damen leider weniger erfreulich. Nachdem Sonja Reitinger und Afsaneh Shayesteh in den Gruppenmatches gegen Wiener Neudorf und Tulln den Kürzeren zogen, kam es kurioserweise zum „Stallduell“ mit Sterre Dortland & Gaukhar Adilbekova. Dortland & Adilbekova mussten ihrerseits Niederlagen in den Gruppen gegen die Spielgemeinschaft Drösing/Zistersdorf sowie Spielpartnerschaft Sierndorf/Gänserndorf hinnehmen.

Im reinen Klosterneuburger Match gab es dann dennoch einige Überraschungen. So konnte Afsaneh Shayesteh deutlich klar mit 3:0 gegen Sterre Dortland und Sonja Reitinger 3:1 gegen Gaukhar Adilbekova gewinnen. Mit dieser 2:0 Führung gingen Shayesteh/Reitinger schließlich ins Doppel und führten dort bereits komfortabel 2:1 in Sätzen. Doch dann vollzogen Dortland und Adilbekova einige taktische Änderungen welche noch zur Wende und somit zum 3:2 Sieg Erfolg für die beiden führten. Das anschließende Einzel war dann für Afsaneh Shayesteh eine klare Sache. Sie konnte überraschend deutlich gegen Gaukhar Adilbekova mit 3:0 reüssieren. Damit ging der 3:1 Gesamtsieg, welcher von sportlicher Fairness geprägt war, an Sonja Reitinger und Afsaneh Shayesteh.

„Unsere Damen haben sich in einer sehr starken Konkurrenz wacker geschlagen und wirklich gute Leistungen erbracht. Außerdem haben wir als Verein ohnehin ein großes Ausrufezeichen im NÖ-Damentischtennis gesetzt. Daher sind die Ergebnisse für mich nebensächlich. Der Zufall, dass sie als Teams dann auch noch gegeneinander gespielt haben, war sehr interessant aber natürlich auch freundschaftlich-sportlich.“ fasst ASVK-Obmann und Coach Fabrizian Pokorny die Ereignisse zusammen.

„Mit Doris Bigl haben wir noch ein weiteres Tischtennis-Ass im Ärmel. Wer weiß, vielleicht stellen wir bei der nächsten Auflage des Cup 2023 bereits drei Teams.“ lächelt ASVK-Obmann Pokorny mit einem Zwinkern.

Bildtext: (v.l.n.r) Afsaneh Shayesteh, Sonja Reitinger, Sterre Dortland & Gaukhar Adilbekova

Photo credits: ASVK 2022

Der ASV Klosterneuburg gratuliert seinen Damen sehr herzlich zu der Teilnahme und den Leistungen beim Damen-Cup 2022!

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Solide Leistungen bei Nachwuchsliga

24. Oktober 2022

Vergangenen Sonntag fand in Horn die erste Station der Nachwuchsliga des Niederösterreichischen Tischtennisverbands statt. Mit Anton Asamer, Frederik Bozkurt, Moritz Lind, Lucas Menner, Oskar Reiter, Sebastian Reitinger und Valentin Stubenvoll waren gleich sieben Talente aus Klosterneuburg, somit eine Rekordzahl an Teilnehmern für den ASVK, am Start. Nur wenige Vereine waren mit einer größeren Delegation beim Turnier vertreten. Die erstaunliche Teilnehmerzahl von insgesamt 111 Kindern und Jugendlichen unterstreicht die Beliebtheit des Turnierformats bei dem die Spielerinnen und Spieler Alters- und Geschlechtsunabhängig gegeneinander spielen. Die Einteilung bzw. Setzung in gleich große Gruppen erfolgt ausschließlich über den sogenannten RC-Punktewert. Damit sind sinnvolle und ausgeglichene Matches praktisch garantiert.

In der punktemäßig zweithöchsten Gruppe kam Sebastian Reitinger zum Einsatz. Mit drei glatten Siegen konnte sich der, auch in der Mannschafts-Meisterschaft noch unbesiegte, Babenberger eine passable Ausgangslage für die großen Aufgaben erarbeiten. Das erwartet harte Match gegen Filip Szuta ging mit 3:1 an den Wiener Neudorfer. Im nächsten Spiel konnte Reitinger mit dem jüngeren Bruder, Borys Szuta, zwar mithalten, verlor am Ende jedoch dann einiger taktischer Fehler in knappen vier Sätzen mit 1:3. Im letzten Spiel kam zum Duell mit Marek Kolodziejczyk. Sebastian Reitinger, welcher in diese Partie als Außenseiter ging, besiegte den jungen Sierndorfer mit 3:1 und rief dabei seine beste Leistung des Tages ab. Damit konnte Reitinger den dritten Platz in seiner Gruppe erringen.

Weniger gut verlief es für Anton Asamer, Lucas Menner und Frederik Bozkurt. Sie konnten allesamt passable Leistungen abrufen und auch einige Matches gewinnen, jedoch genügte es diesmal nicht für die Topplatzierungen. Etwas Pech mit der Auslosung gab es für Moritz Lind. So wurde er nach einigen kurzfristigen Absagen in eine höhere Gruppe und damit verbunden deutlich stärkeren Gegnern gestuft. Lind konnte sich aber sehr teuer verkaufen und lieferte ebenfalls ansprechende Leistungen in den Matches ab.

Als Sensationell können wohl die Leistungen von Valentin Stubenvoll und Oskar Reiter eingestuft werden. Die beiden Rookies stürmten bei ihrem allerersten Turniereinsatz, dank großem Kampfgeist, jeweils aufs Stockerl in ihrer Gruppe. Valentin Stubenvoll konnte in Gruppe 15 reüssieren und wurde am Ende starker Zweiter und auch Oskar Reiter war in der Gruppe 16 fast nicht zu stoppen und komplettierte damit den mannschaftlich erfolgreichen Turniertag in Horn für den ASV Klosterneuburg.

„Leider konnte ich diesmal ausnahmsweise beim Turnier nicht dabei sein.“ ärgert sich ASVK-Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny „Doch wenn die Jungs weiterhin so groß aufspielen, ist es fraglich ob ich für das Coaching überhaupt noch dabei sein muss“ fügt Pokorny scherzend hinzu.

Bildtext: (v.l.n.r) Frederik Bozkurt, Moritz Lind, Sebastian Reitinger, Valentin Stubenvoll, Oskar Reiter, Anton Asamer & Lucas Menner

Photo credits: ASVK 2022

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Unbesiegt mit Schönheitsfehlern

17. Oktober 2022

Einen fulminanten Saisonbeginn legten fast alle Mannschaften des ASV Klosterneuburg Tischtennis hin. So ist das zweite, dritte, vierte und fünfte Team der Babenberger nicht nur ohne Niederlage, sondern musste nicht mal ein Unentschieden hinnehmen. Anders sieht es hingegen bei der ersten und sechsten Mannschaft des ASVK aus.

So liegt die erste Mannschaft der Klosterneuburger Tischtennis-Asse in der Oberliga nach vier Niederlagen am Stück am letzten Tabellenplatz. Der einzige Wermutstropfen dabei ist, dass lediglich knapp ein Viertel aller Runden absolviert ist und noch keine ernsthafte Sorge betreffend eines möglichen Abstiegs besteht.

Zwei fast schon legendäre Siege gab es für die zweite Mannschaft zu feiern. Besonders das Lokalderby gegen St. Andrä-Wördern 3 war eine Nervenschlacht par excellence. Herausragend dabei war jedenfalls Jürgen Ferner. Er behielt gegen St. Andrä-Wördern eine weiße Weste und konnte alle Einzel sowie das Doppel an der Seite von Joshua Operschall gewinnen. Pechvogel der Partie war mit Sicherheit Enio Operschall. Dieser gab nach einem Jahr verletzungsbedingter Pause sein Comeback in der Meisterschaft. Mit zwei hauchdünnen Niederlagen, jeweils im Entscheidungssatz, wurde dieses Comeback allerdings noch nicht belohnt. Am Ende stand ein relativ knapper, jedoch verdienter 6:3 Erfolg für den ASVK zu Buche. In der nächsten Runde stand bereits das nächste „Derby“ an. Diesmal auswärts gegen Zeiselmauer 3. Dank einer mannschaftlich sehr starken Leistung konnte erneut ein 6:3 Erfolg eingefahren werden. Besonders erfreulich und auch wichtig war die Leistung von Enio Operschall welcher langsam zu alter Stärke zurückfand und beide Einzel gewann. Ungeschlagen dürfen die Spieler des zweiten ASVK Teams nun von der Tabellenspitze der ersten Klasse lächeln.

Ein ähnlich starkes Bild gibt die dritte Mannschaft in der zweiten Klasse ab. Nach einem 6:1 Kantersieg gegen SG Langenlois/Hadersdorf 7 reüssierte das Team auswärts gegen Tulln 6. Nikolaus Biely, Gerhard Allgäuer und Alexander M. Swoboda gewannen in einer durchaus umkämpften Partie 6:3 gegen die Gastgeber aus Tulln. War es doch Biely der Nervenstärke bewahren konnte und gegen Herbert Bengel sowie Björn Huber jeweils im fünften Satz gewann. Dank seinem Sieg gegen Ludwig Michl und dem Erfolg im Doppel an der Seite von Swoboda war der Grundstein zum Erfolg gelegt. Damit hält Biely nach zwei Runden bei einer soliden Bilanz von 5 Siegen und ist nach wie vor ungeschlagen. „Mit meinem Spiel war ich eigentlich nicht so zufrieden. Auf das Niveau der letzten Runde der Vorsaison gegen Herzogenburg fehlt noch ein bisschen. Aber die Saison ist noch jung und der Rhythmus kommt meist erst nach drei, vier Runden.“ sieht Nikolaus Biely sogar noch Luft nach oben.

Abgerundet werden die Erfolge der letzten Tage von dem jungen Team in der vierten Klasse. Die Nachwuchstalente Moritz Lind und Lucas Menner konnten an der Seite von ASVK-Neuzugang Michael Hadrian Langenlebarn 2 mit 7:0 deklassieren. Diesen Schwung nahmen die Titelaspiranten offenbar mit um gleich am darauffolgenden Tag Zeiselmauer 6 mit 6:1 in die Schranken zu weisen. Dabei war das Ergebnis viel deutlicher als die einzelnen Spiele. Gleich vier der insgesamt sieben Matches gegen Zeiselmauer wurden im fünften Entscheidungssatz zugunsten der Gäste aus Klosterneuburg entschieden. Dies zeigt eindeutig die mentale Stärke und das Selbstvertrauen der Spieler. Nach vier Runden ist die fünfte Mannschaft damit unbesiegt und darf sich berechtigte Chancen auf das obere Play-Off im Frühjahr machen.

Weniger gut verlief es zuletzt für das sechste Team der Klosterneuburger – ebenfalls in der vierten Klasse. Das Damen-Team musste auch gegen Zeiselmauer 6 ran und kassierte dabei eine schmerzliche 1:6 Niederlage. Besonders in engen Situationen fehlt ein wenig das Glück und ließ das gesamte Ergebnis so klar ausfallen. Nichtsdestotrotz steigert sich das Team von Runde zu Runde.

Bildtext: Nikolaus Biely spielt groß auf und ist nach zwei Runden in der zweiten Klasse noch unbesiegt.

Photo credits: Michael Filippovits 2022

Alle Ergebnisse im Detail: https://xttv.oettv.info/ed/index.php?vid=51&do=vereinstermine&oid=188&sjid=22

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Auf Messers Schneide

26. September 2022

Das erste Oberliga Meisterschaftsspiel der Saison verlief für das Top-Team der Klosterneuburger Tischtennis-Asse ziemlich unglücklich. Trotz der soliden Einzelleistungen von Captain Georg Hengl-Weinmayer sowie Thomas Geirhofer, welche jeweils zwei ihrer drei Matches gewinnen konnten, musste sich die Mannschaft den Gästen aus Wiener Neudorf knapp mit 4:6 geschlagen geben. Besonders bitter dabei war vor allem das verlorene Doppel von Hengl-Weinmayer/Geirhofer gegen Borys Szuta und Dominik Jadi sowie das Entscheidungsspiel von Sabine Seidl gegen Borys Szuta. Das Unentschieden war nur wenige Punkte entfernt ehe Seidl sich hauchdünn mit 12-14 im Entscheidungssatz geschlagen geben musste.

Mehr Stabilität in der Entscheidung bewies zeitgleich die fünfte Mannschaft in der vierten Klasse der Babenberger. Das Lokalderby gegen Tulln 8 war jedenfalls nichts für schwache Nerven. Captain Martin Kränkl und Nachwuchstalent Lucas Menner konnten vor allem gegen Evelina Cipps die Nerven bewahren und gewannen ihre Matches nach hartem Kampf jeweils im fünften Entscheidungssatz. Spieler der Partie war aber jedenfalls ASVK-Meisterschaftsdebütant Michael Hadrian. Hadrian bewies bei seinem aller ersten Einsatz für Klosterneuburg mentale Stärke. Gewann er doch nicht nur alle seine drei Einzelmatches, sondern zwei davon sogar im Entscheidungssatz. Durch die taktisch richtige Aufstellung sowie eine mannschaftlich hochsolide Leistung wurde der verdiente, wenn auch knappe, 6:2 Heimsieg fixiert. Das Team steht nun auf Platz eins in der vierten Klasse und hat wohl berechtigte Titelambitionen.
„Es dauerte zwar einige Zeit ehe wir uns auf die Materialspezialisten (Anm. „Noppe“) aus Tulln einstellen konnten, aber mit Fortdauer des Spiels gelang dies immer besser und so konnten wir es in einen Sieg umwandeln“ so der zufriedene Mannschaftsführer Martin Kränkl.

Ähnlich knapp ging es teilweise beim Heimmatch der vierten ASVK-Mannschaft gegen die Gäste aus Herzogenburg zu. Dabei musste sich der ASVK-Jugendklubmeister Sebastian Reitinger zweimal deutlich strecken und gegen Michael Wolfsberger sowie Ralf Gugerell über die volle Distanz gehen. Reitinger behielt jedoch seine Nerven und gewann beide Matches nach ansprechender kämpferischer Leistung mit 3:2. Weniger glücklich verlief es für seinen Teamkollegen Anton Asamer. Dieser musste sich, noch etwas nach einer Verkühlung geschwächt, im Entscheidungssatz Michael Wolfsberger beugen. Das Doppel mit Captain Fabrizian Pokorny und Sebastian Reitinger war eine klare Angelegenheit für die Gastgeber des ASVK. Ebenso ungefährdet waren die drei Einzelsiege von Pokorny und brachten am Ende einen glatten 6:2 Erfolg. Dies bedeutet zwischenzeitlich den zweiten Tabellenplatz in der 3. Klasse für das junge Team.

Bildtext: Trotz solider Einzelleistung von Hengl-Weinmayer reichte es am Ende für das erste Team in der Oberliga nicht.

Photo credits: Michael Filippovits 2022

Alle Ergebnisse im Detail: https://xttv.oettv.info/ed/index.php?vid=51&do=vereinstermine&oid=188&sjid=22

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Saisonauftakt nach Maß

11. September 2022

Drei Spiele und viel mehr Erfolge. Viel besser hätte die neue Meisterschaftssaison für die Klosterneuburger Tischtennis-Asse des ASVK nicht beginnen können. Den Auftakt machte am Donnerstag die vierte Mannschaft auswärts gegen Langenlebarn 1. Sebastian Reitinger, Anton Asamer und Captain Fabrizian Pokorny ließen von Beginn an keine Zweifel an der Favoritenrolle aufkommen. Obwohl beide Einzelmatches von Anton Asamer erst im entscheidenden fünften Satz gewonnen wurden, konnte der junge der Klosterneuburger mit Nervenstärke aufzeigen und am Ende zum 7:0 Kantersieg des Teams beitragen. Eine spannende Angelegenheit war auch das Doppel von Sebastian Reitinger und Anton Asamer gegen Christian Hofbauer und Günter Neunteufel. Das Doppel, welches bislang nicht zu den Paradedisziplinen der beiden Klosterneuburger Nachwuchstalente zählte, bot hochklassige Ballwechsel und am Ende mit Reitinger/Asamer die verdienten Sieger.

Am Samstag standen dann zwei Heimspiele mit dreifacher ASVK-Beteiligung am Programm. Dies konnte nur durch ein vereinsinternes Duell möglich sein. Solche, relativ seltene, Matches kommen bei der Teilnahme von zwei Teams des selben Vereins in der selben Klasse zustande. Die neu gegründete fünfte Mannschaft spielte also gegen die ebenfalls neu gegründete sechste Mannschaft des ASVK. Bemerkenswert dabei ist, dass die sechste Mannschaft ein reines Damenteam ist und die fünfte fast ausschließlich mit Nachwuchsspielern auskommt. Das vereinsinterne Auftaktspiel der beiden Teams aus der vierten Klasse verlief dann überraschend einseitig zugunsten der jungen Garde. Moritz Lind und Lucas Menner zeigten ihr großes Potenzial und waren gegen ihre Vereinskolleginnen gnadenlos. Obwohl den Damen immer wieder tolle Punktgewinne gelangen, stand es kurz vor dem Ende 6:0 für die fünfte Mannschaft. War es doch die Meisterschafts-Debütantin Afsaneh Shayesteh welche den Ehrenpunkt zum 1:6 Endstand, in einem spannenden Fünfsatzkrimi, gegen Martin Kränkl erringen konnte. In Summe war dieses vereinsinterne Spiel jedoch die beste Werbung für einen fairen Wettkampf und einen gut funktionierenden Verein.

Einen Tisch weiter hatte die zweite Mannschaft mit dem USC Ruppersthal 1 schon deutlich mehr Mühe. Dank dem glatten Sieg von Franz Huber gegen Richard Waiss sowie dem überraschenden Erfolg von Josef Gansberger gegen Captain Joshua Operschall lagen die Babenberger rasch mit 1:2 zurück. Der Fels in der Brandung war an jendem Matchtag Jürgen Ferner. Mit einem spannenden und spektakulären Fünfsatzsieg gegen Franz Huber konnte Ferner den Grundstein für Trendwende in der Partie legen. Das Doppel Operschall/Ferner fuhr zudem einen taktisch wichtigen 3:1 Erfolg gegen Huber/Gansberger ein. Am Ende blieb es bei zwei Matchsiegen der Gäste vom  USC Ruppersthal und einem 6:2 Auftakterfolg für Klosterneuburg 2.

„Bei diesen Ereignissen kann man glaube ich nur von einem gelungenen Saisonauftakt unserer Teams sprechen. Ich bin wieder einmal sehr stolz auf die Leistungen unserer Nachwuchsspieler und freue mich sehr über die Teilnahme unseres Damen-Teams in der allgemeinen Klasse.“ strahlte ASVK-Obmann Fabrizian Pokorny über die jüngsten Ereignisse.

Bildtext: (vorne v.l.) Moritz Lind, Lucas Menner (hinten v.l.) Martin Kränkl, Afsaneh Shayesteh, Sonja Reitinger & Sterre Dortland

Alle Ergebnisse im Detail: https://xttv.oettv.info/ed/index.php?vid=51&do=vereinstermine&oid=188&sjid=22

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Zwei Vereine schießen scharf

18. Juli 2022

Bereits Ende 2020 fanden die ersten Gespräche zwischen dem ASV Klosterneuburg Tischtennis und dem Klosterneuburger Schützenverein 1288 statt. Da das Trainingsaufkommen, auch in der schulfreien Zeit, für den Tischtennisverein mehr und mehr wurde, gab es die Bestrebung eine zweite Spielstätte zu suchen.

Zwar schränkte sich der Meisterschaftsbetrieb in den letzten beiden Saisonen, u.a. durch die Corona-Situation, bei den Tischtennis-Assen etwas ein, die Nachfrage an Trainingsangeboten stieg im selben Zeitraum dafür. Durch einen Vorschlag von Sportstadtrat Christoph Kaufmann wurde der ASVK auf den Schützenverein aufmerksam. Die Schützen ihrerseits haben neben den Schießständen einen Veranstaltungsraum, welcher bislang nicht regelmäßig benutzt wurde, allerdings ausreichend Platz für einige Tische bietet.

So konnte, nach unkomplizierten und konstruktiven Gesprächen, relativ rasch eine Einigung zwischen den Vereinen erzielt werden. In der Folge stellte der Tischtennisverein drei Wettkampftische beim Schützenverein auf. Diese können natürlich auch von den Mitgliedern des Schützenvereins genutzt werden. Geplant ist auch einen Teil des ASVK-Meisterschaftsbetriebs in den Schützenverein zu verlagern. Dazu fehlt aktuell allerdings noch die Kommissionierung durch den Niederösterreichischen Tischtennisverband.

Ein weiterer Meilenstein in der Vereinsgeschichte des ASVK war die Durchführung der eigenen Generalversammlung in den Räumlichkeiten des Schützenvereins vor wenigen Wochen. Dass diese Veranstaltung, vor allem auch durch die Hilfe der Schützen, ein toller Abschluss der Tischtennis-Saison wurde, unterstrichen auch die anwesenden Mitglieder im Anschluss. Bereits jetzt werden weitere vereinsinterne Events zwischen den beiden Klosterneuburger Sportvereinen für den kommenden Herbst geplant.

„Wir sind wirklich sehr froh und dankbar über die Kooperation mit dem Klosterneuburger Schützenverein. Besonders die Zusammenarbeit mit OSM Peter Aitonitsch funktioniert exzellent. Ich denke, dass man von einer Win-to-Win Situation für beide Vereine sprechen kann. Ich hoffe sehr, dass auch die Stadtgemeine eine solche Kooperation zwischen zwei erfolgreichen Klosterneuburger Sportvereinen goutiert.“ so der zufriedenen ASVK Obmann Fabrizian Pokorny.

„In der heutigen Zeit ist es sinnvoll gerade im Bereich der Sportvereine Synergien zu finden. So haben wir Räumlichkeiten, die nicht dauernd benutzt werden und wir haben schon mit mehreren Vereinen Kontakt gehabt, ob nicht Interesse für eine zeitweilige Nutzung unserer Räumlichkeiten vorhanden wäre. Nach längerer Suche kam es auch zu Gesprächen mit dem ASV Klosterneuburg. Vom ersten Gespräch an hat die Chemie gepasst und wir haben nach kurzer Zeit einen Kooperationsvertrag abgeschlossen. Wir sind sicher, dass wir unsere Zusammenarbeit noch weiter intensivieren werden. Einen Blick über den Tellerrand wird auch für uns Alle eine Verbesserung im Trainingsalltag und in den sportlichen Bereichen bewirken. Angenehmere „Mitbewohner“ kann ich mir auch gar nicht vorstellen“, ist der Oberschützenmeister Peter Aitonitsch mit dieser Entwicklung auch mehr als zufrieden.

Bildtext: Zwei Vereine schießen scharf: (v.l.) ASVK Obmann Fabrizian Pokorny und Oberschützenmeister Peter Aitonitsch.
Photo credits: ASVK / KLBGSV 2022
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Saisonrückblick – 4. Mannschaft

14. Juli 2022

Der vierte und letzte Teil des ASVK-Saisonrückblick gilt der vierten Mannschaft der Klosterneuburger.  Das Team rund um Captain Martin Kränkl, Sebastian Reitinger, Anton Asamer, Moritz Lind und Lucas Menner zählte zu den absoluten Titelanwärtern in der vierten Klasse und wurde dieser Rolle fast gerecht.

Dabei begann die Saison im Herbst 2021 alles andere als meisterwürdig. So musste man gleich in den ersten biden Spielen gegen Böheimkirchen 4 und gegen Herzogenburg 5 relativ unglückliche Unentschieden hinnehmen. Dass Pottenbrunn 5 gar nicht erst antrat und den Babenbergern durch die damit verbundene Strafbeglaubigung zu einem 7:0 Erfolg verhalf, war somit nur ein schwacher Trost.

Die mehrheitlich aus jugendlichen Eigenbauspielern bestehende vierte ASVK-Mannschaft ließ sich davon allerdings nicht beirren und zeigte groß auf. So folgte eine wahre Siegesserie welche den Anspruch auf den Meistertitel wieder herstellte. Satte sechs Matches in Folge blieben die Tischtennis-Asse unbesiegt und auch ohne Unentschieden. Die Entscheidung um den Titel folgte ausgerechnet im letzten Spiel der Hinrunde gegen Neulengbach 4. Obwohl die Gäste aus Neulengbach kurioserweise nur zu zweit angereist waren, sah man sich noch immer mit einer großen Herausforderung konfrontiert. ASVK-Jugendklubmeister Sebastian Reitinger musste sich gleich im Eröffnungsspiel Hubert Otta in fünf knappen Sätzen geschlagen geben. Da weder Captain Martin Kränkl, noch Nachwuchshoffnung Anton Asamer Siege verbuchen konnten, stand man schnell mit dem Rücken zur Wand. Auch das Doppel von Reitinger/Asamer ging relativ unglücklich mit 1:3 verloren. Somit blieb das einzige Erfolgserlebnis Sebastian Reitinger vorbehalten. Er konnte den bis dato in der Einzelrangliste führenden Gottfried Strasser mit 3:0 deklassieren. Am Ende setzte es mit der 3:6 Niederlgae eine herben Dämpfer für die junge Klosterneuburger Truppe im Titelrennen.

Das obere Play-Off im Frühjahr, welches anstelle einer regulären Rückrunde, ausgetragen wurde brachte keine nennenswerten Änderung im Bezug auf den Ausgang der Saison. Allerdings konnte beim Auswärtssieg gegen Pottenbrunn 5 der erst 11-Jährige Moritz Lind mit einem Sieg gegen Franz Thoma eine Premiere bei seinem Meisterschaftseinstand feiern. Da das Auswärtsspiel gegen Neulengbach 4, wie schon in der Hinrunde, 3:6 verloren ging, war der zweite Platz und damit der Vize-Meister besiegelt.

Ein Aufstieg in die dritte Klasse ist für die Mannschaft allerdings nicht unrealistisch, so kann es sein, dass durch Verschiebungen in den oberen Klassen und Ligen eine Verbesserung möglich sein wird.

„Es war eine wirklich sehr starke Saison von den Jungs. Besonders die Talentproben einiger aufstrebender Nachwuchstalente waren großartig. Sebastian Reitinger spielte heuer wirklich in einer eigenen Liga – Chapeau!“ fasste Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny die Saison der vierten Mannschaft zusammen.

Bildtext: Sebastian Reitinger war in dieser Saison eine Klasse für sich und erzielte eine galaktische Bilanz von 27:1.

Alle Ergebnisse im Detail: https://xttv.oettv.info/ed/index.php?lid=6291&highVid=51

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Anton Asamer neuer ASVÖ-Landesmeister

Kurz vor dem Ende der Tischtennis-Saison standen die ASVÖ-Landesmeisterschaften in Sierndorf auf dem Programm. Bei den Landesmeisterschaften des ASVÖ-NÖ sind Spielerinnen und Spieler von ASVÖ-Mitgliedsvereinen spielberechtigt. Für Klosterneuburg waren Lucas Menner und sein Teamkollege Anton Asamer mit von der Partie.

Die beiden ASVK-Nachwuchstalente lieferten einmal mehr vielversprechende Leistungen ab. So wurde Asamer im U15 Einzel erst im Semifinale von Lokalmatador Jakob Wilder gestoppt, welcher sich kurze Zeit später zum Landesmeister kürte. Dies bedeutete für Asamer den dritten Platz in diesem Bewerb. Weiter ging es für ihn im U13 Doppel an der Seite von Lucas Menner. Die beiden Tischtennis-Asse mussten sich nur Jonas Kriha und Simon Wilder beugen was den Vize-Landesmeistertitel bedeutete. Der größte Erfolg, aus Klosterneuburger-Sicht, stand jedoch noch aus. Anton Asamer verlor im U13 Einzelbewerb in vier Matches lediglich zwei Sätze und untermauerte damit nicht nur seine bestechende Form, sondern sicherte sich damit auch den ersten Landesmeistertitel in seiner noch jungen Karriere.

„Obwohl „nur“ zwei Jugendliche von uns bei den ASVÖ-Landesmeisterschaften am Start waren, haben Lucas und Anton die Formkurve unserer Spieler wiedergegeben und sehr stark gespielt. Ein würdiger Schlusspunkt für die Saison – ich gratuliere den Jungs sehr herzlich!“ freut sich ASVK-Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny.

Bildtext: Anton Asamer kürte sich in Sierndorf zum U13 Landesmeister.

Photo credits: Michael Filippovits 2022

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Saisonrückblick – 3. Mannschaft

Der dritte Teil des Saisonrückblicks der Klosterneuburger Tischtennis-Asse beschäftigt sich naturgemäß mit der dritten Mannschaft des ASVK. Captain Robert Fröschl konnte, vor allem zum dem Ende der Saison, mit seinem Team hochzufrieden sein.

Dabei begann die Mannschaftsmeisterschaft 2021/22 alles andere als zufriedenstellend. Gleich im allerersten Spiel setzte es eine deutliche 2:6 Niederlage im Lokalderby gegen Zeiselmauer 4. Ein knapper 6:4 Sieg gegen St. Veit/Hainfeld 7, für welchen ASVK-Urgestein Herbert Kathonig maßgeblich verantwortlich war, konnte nur für eine kurze Atempause sorgen. Schon im nächsten Spiel mussten die Klosterneuburger eine weitere Niederlage gegen den späteren Meister Herzogenburg 3 einstecken. Dank einer Siegesserie konnte man vor dem Jahreswechsel noch Boden gut machen und fand sich zwischenzeitlich im Mittelfeld der 2. Klasse wieder. Besonders Alexander M. Swoboda war eine wahre Stütze für die Mannschaft und wurde seiner Favoritenrolle in fast allen Matches gerecht.

Da coronabedingt auch die 2. Klasse in ein oberes und ein unteres „Play-Off“ geteilt wurde, konnte das zweite ASVK-Team gar um den Meistertitel kämpfen. In den Play-Off Spielen fand man allerdings vor allem in Wienerwald 2 mit noch unbesiegten Otto Klaghofer seinen Meister. Herbert Katholnig, Alexander M. Swoboda und Lorenz Gülich mussten die Überlegenheit anerkennen und eine deutliche 2:6 Niederlage hinnehmen. Sensationell war hingegen die Leistung gegen den bereits feststehenden Meister Herzogenburg. So gingen die Babenberger mit einem starken 6:3 Erfolg von der Platte und konnten den Herzogenburgern eine von nur zwei Niederlagen in der ganzen Saison zufügen. Besonders skurril war die Aussage von ASVK-Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny, welcher bei dem Spiel zufällig kurz als Zuseher vor Ort war, beim Spielstand von 3:3. „Ihr dürft jetzt ganz einfach kein Match mehr verlieren“ so der Obmann. Gesagt getan, womit Swoboda, Biely und Katholnig die Sieg einfuhren. Auch die Bilanz von Nikolaus Biely kann sich sehen lassen. Er konnte, trotz vergleichsweise wenig Trainingsumfang, immerhin mit 11:5 reüssieren und dabei auch zum starken dritten Tabellenrang des Teams ind er 3. Klasse beitragen.

„Das Team hat eine absolut starke Saison hingelegt und praktisch alles rausgeholt. Ich glaube mit noch etwas mehr Training und Kontinuität können die Jungs im nächsten Jahr locker um den Meistertitel mitspielen.“ so der zufriedene Obmann Pokorny

Bildtext: Alexander M. Swoboda spielte im Finish der Saison groß auf und beendete diese mit einer Bilanz von 16:4.

Alle Ergebnisse im Detail: https://xttv.oettv.info/ed/index.php?lid=6289&highVid=51

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Saisonrückblick – 2. Mannschaft

10. Juni 2022

Der zweite Teil des ASVK-Saisonrückblick widmet sich der zweiten Mannschaft der Klosterneuburger Tischtennisspieler. Das Team um Captain Joshua Operschall, Enio Operschall und Richard Waiss durfte noch zum Beginn der Saison mit Titelhoffnungen in der 1. Klasse liebäugeln, ehe das Verletzungspech zuschlug.

Nach einem fulminanten Start im Herbst 2021 mit Siegen gegen Langenlois/Hadersdorf 6 sowie Tulln 7 folgte eine Auswärtsniederlage gegen die erste Mannschaft von Ruppersthal. Nach einem Kantersieg im neuen Jahr gegen Zeiselmauer 3 kam es im Schicksalspiel, ebenfalls gegen Zeiselmauer – Team 2, zum wohl größten Unglück der Saison. Enio Operschall, der Leistungsträger der zweiten Mannschaft der Babenberger, verdrehte im so wichtigen Match gegen Michael Schmid sein linkes Knie unglücklich und verletzte sich schwer. Da der Vorfall am Ende des Matches passierte, spielte Operschall das Match zwar zu Ende, wusste aber sofort, dass wohl Gröberes passiert sein muss. Das Resultat war eine Knieoperation sowie der Ausfall für den Rest der gesamten Meisterschaft.

In weiterer Folge versuchten Gerhard Allgäuer und Stefan Kalteis den Ausfall von Enio Operschall zu kompensieren. Dies gelang allerdings nur teilweise. Eine herbe 2:6 Niederlage gegen Kirchberg 3 sowie äußerst unglückliche Remis gegen St. Andrä-Wördern 3 und Tulln 6 begruben realistische Titelambitionen jäh.

Nachdem Obmann Fabrizian Pokorny, für die letzten Begegnungen der Saison, noch die zweite Mannschaft verstärkte, konnten Siege gegen Zeiselmauer 2 und St. Andrä-Wördern 3 eingefahren werden. Im Spiel gegen Tulln 7 folgte dann aber, in Abwesenheit von Pokorny, eine relativ überraschende 2:6 Schlappe. Als Abschluss einer unglücklichen Saison wurde dann noch das letzte Spiel gegen Kirchberg 3, welches unentschieden endete, vom NÖ-Tischtennisverband strafverifiziert. Grund: Da Pokorny in seiner spielfreien 4. Runde in der ersten ASVK-Mannschaft in der Oberliga aushalf, wurde die Chronologie der Rundenreihenfolge verletzt. Das Spiel gegen Kirchberg 3 war nämlich die 5. Runde und war zu diesem Zeitpunkt schon gespielt. Damit wurde das Match mit 0:7 strafbeglaubigt was letztlich nur zum 4. Tabellenrang für die Klosterneuburger führte.

„Viel unglücklicher und dümmer hätte die Saison für unsere zweite Mannschaft nicht laufen können. Die Regelung was die Reihenfolge der Runden betrifft war selbst mir nicht bekannt. Wir werden dies sicher bei der nächsten Generalversammlung des NÖ-Verbands ansprechen.“ ärgert sich ASVK-Obmann Fabrizian Pokorny.

Bildtext: Team Captain Joshua Operschall konnte in der 1. Klasse mit 18:15 bilanzieren.

Alle Ergebnisse im Detail: https://xttv.oettv.info/ed/index.php?lid=6287&highVid=51

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Saisonrückblick – 1. Mannschaft

6. Juni 2022

Im ersten Teil des ASVK-Saisonrückblick steht das Top-Team der Babenberger Tischtennis-Asse im Mittelpunkt. Die Mannschaft rund um Captain Georg Hengl-Weinmayer legte eine solide Saison in der Oberliga hin.

Zum Auftakt der Saison, noch im Herbst 2021, erfolgte gleich ein formidabler 6:2 Auswärtserfolg über die Spielgemeinschaft Stockerau/Spillern. Thomas Geirhofer bewies dabei Nervenstärke und konnte zwei enge Fünfsatzmatches sowie als Draufgabe auch sein drittes Einzel gewinnen. Doch bereits in der nächsten Runde folgte eine 1:6 Niederlage auswärts gegen Pottenbrunn. Eine teilweise Revanche sollte dafür am Ende der Meisterschaft folgen. Mit Siegen über Oberndorf 1, Amstetten 3 sowie einem wichtigen Unentschieden gegen Scheibbs 1, bei dem Georg Hengl-Weinmayer den Ranglistendritten Jakob  Reiterlehner bezwingen konnte, sicherte das Team den Ligaerhalt ab.

Aufgrund der coronabedingter Verschiebungen wurde die Rückrunde als Oberes- bzw. unteres Play-Off durchgeführt. Somit waren im zweiten Durchgang nur noch vier Begegnungen zu absolvieren. Im unteren Play-Off der Oberliga ging es im ersten Spiel erneut gegen Oberndorf 1. Diesmal konnte die spätere Vize-Staatsmeisterin Sabine Seidl überzeugen. Sie entschied zwei hauchdünne Fünfsatzkrimis für den ASVK was den Grundstein für den 6:2 Gesamtsieg legte. Da die Spielgemeinschaft Ybbstal 1 nicht antrat (0:7) und ein weiterer 6:2 Heimsieg gegen die Spielgemeinschaft Stockerau/Spillern folgte, stand nur noch das Rückspiel gegen Pottenbrunn 3 am Plan. Nach den Strapazen der Staatsmeisterschaften in Kufstein und dem damit verbundenen Ausfall der erfolgreichen Sabine Seidl, berief Captain Georg Hengl-Weinmayer kurzerhand Fabrizian Pokorny in die erste ASVK-Mannschaft ein. ASVK-Jugendtrainer Pokorny, welcher damit sein Oberliga-Debüt gab, bilanzierte bis dato zwei Ligen tiefer in der ersten Klasse mit 8 Siegen und keiner Niederlage. Pokorny und Hengl-Weinmayer konnten jeweils zwei ihrer drei Einzel gewinnen. Durch einen bärenstarke mannschaftliche Leistung von Hengl-Weinmayer, Geirhofer und Pokorny war damit die Sensation perfekt. 5:5 Unentschieden gegen die favorisierten Pottenbrunner.

Durch die ungeschlagene Bilanz in der verkürzten Rückrunde erreichte die erste Mannschaft der Babenberger den 6. Platz in der Oberliga bzw. den Sieg im „unteren Play-Off“. Eine Leistung welche sich sehen lassen kann. War doch vor Saisonbeginn noch der Ligaerhalt als Hauptziel ausgerufen worden, so landete das Team nun im Mittelfeld der Oberliga.

Bildtext: Thomas Geirhofer war wie so oft eine Stütze des 1. Teams.

Alle Ergebnisse im Detail: https://xttv.oettv.info/ed/index.php?tid=39894&highVid=51&do=spiele

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Solide Leistung bei Nachwuchsliga

1. Juni 2022

Nach zweijähriger Pause fand vergangenes Wochenende in Gänserndorf die Nachwuchsliga des NÖ Tischtennisverbands statt. Das Turnierformat basierte auf 10 Gruppen in denen die Spielerinnen und Spieler rein den Ranglistenpunkten entsprechend eingeteilt waren. Alter bzw. Geschlecht spielten daher bei der Einteilung keine Rolle. Die Klosterneuburger Tischtennis-Asse waren mit vier Spielern am Start.

In der Top-Gruppe des Turniers war Joshua Operschall mit von der Partie. Der U21 Spieler des ASVK konnte nach guten kämpferischen Leistungen mit einer 2:4 Bilanz seiner Einstufung gerecht werden. Jedoch ließ sich auch ein Trainingsrückstand der letzten Wochen nicht kompensieren. In der Gruppe 2 der Nachwuchsliga trat ASVK-Jugendklubmeister Sebastian Reitinger an. Der junge Klosterneuburger ließ, trotz der sehr starken Konkurrenz, keine Zweifel an seiner aktuellen Form aufkommen. Nachdem Reitinger gegen den top-gesetzten David Schreiber vom TTC Gallbrunn im fünften Satz schon mit 1:7 sowie 3:8 im Rückstand lag, konnte er den Entscheidungssatz noch sensationell mit 11:8 gewinnen. Zwei bittere Niederlagen verhinderten am Ende jedoch einen Podestplatz für Reitinger.

Anton Asamer hielt mit seinem knappen Sieg die ganze Halle in Atem.

Anton Asamer hielt mit seinem knappen Sieg die ganze Halle in Atem.

In Gruppe 4 war mit Anton Asamer ein weiteres Nachwuchstalent des ASVK vertreten. Asamer setzte sich im vorletzten Spiel des Tages, nach langer Wartezeit, in einem wahren Krimi gegen Niki Liang vom TTV Wiener Neudorf in fünf Sätzen durch. Da bereits alle anderen Matches aller Gruppen beendet waren und die Partie von Asamer gegen Liang äußerst spannend war, war dies wohl das am meisten bejubelte Spiel des Tages. Im aller letzten Spiel setzte sich Anton Asamer schließlich deutlich gegen Jeremias Haslauer vom ESV Amstetten mit 3:0 durch was ihm den dritten Platz in der Gruppe sicherte. Moritz Lind sah sich in der Gruppe sechs als punktemäßig 6. von 7. Spielern mit großen Herausforderungen konfrontiert. Doch der vielversprechende Babenberger spielte groß auf und sicherte sich nach zwei knappen Niederlagen und vier Siegen die Bronzemedaille der Gruppe sechs. Eine äußerst bemerkenswerte Leistung wenn man bedenkt, dass Lind als U11 Spieler mit Abstand der jüngste Teilnehmer in seiner Gruppe war.

„Die starken Leistungen und guten Ergebnisse unserer Jugendlichen sind wirklich beeindruckend. Die Jungs übertreffen sich quasi regelmäßig selbst.“ streut ASVK-Obmann und Jugendtrainer seinen Schützlingen Rosen.

Gruppeneinteilungen: https://www.noettv.org/files/doc/Nachwuchs/Gruppeneinteilung_NOeTTV-Nachwuchs-Liga-Gaenserndorf.pdf

Bildtext: (v.l. vorne) Sebastian Reitinger, Joshua Operschall, (v.l. vorne) Anton Asamer, Moritz Lind

Der ASV Klosterneuburg Tischtennis gratuliert Anton Asamer, Joshua Operschall, Sebastian Reitinger & Moritz Lind sehr herzlich zu der starken Leistung und hofft auf viele weitere Erfolge dieser Art in Zukunft!

Unser Dank gilt dem TTC SV OMV Gänserndorf für die Organisation dieser tollen Veranstaltung!

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ASVK Erfolge bei Landesmeisterschaften

23. Mai 2022

Die Tischtennis Landesmeisterschaften des Nachwuchs und der Senioren gingen am vergangenen Wochenende in Stockerau über die Bühne. Speziell für den Nachwuchs der Babenberger Tischtennis-Asse war das größte Turnier im Bundesland eine Premiere. Noch nie nahmen so viele Nachwuchstalente an den Landesmeisterschaften teil und bei Weitem nicht mit diesem Erfolg.

Am Samstag waren die Kinder und Jugendlichen an der Reihe. Der ASVK war mit Sebastian Reitinger, Lucas Menner, Moritz Lind und Anton Asamer beim Turnier vertreten. Jugendtrainer Fabrizian Pokorny sowie Co-Trainer Joshua Operschall waren für die Betreuung und das Coaching vor Ort.

Der Auftakt erfolgte durch ASVK-Zukunftshoffnung Moritz Lind. Dieser wurde nach der Gruppenphase und dem Einzug ins Halbfinale des U11 Bewerbs erst von Louis Fegerl, dem Sohn des ehemaligen Nationalteamspielers Stefan Fegerl, gestoppt. Die bedeutete den dritten Platz für Lind und bereits die erste Medaille für die Babenberger. Ähnlich erfolgreich lief der U11 Doppelbewerb an dem Moritz Lind mit seinem Partner aus Baden, Laurin Hartmann, am Start war. Das Duo überzeugte mit einem glatten 3:0 Sieg gegen Paula Schultschuik/Patrick Pawelczak, musste sich aber schließlich Novak Ajdaranovic und Christoph Wagner nach sehenswerten Ballwechseln geschlagen geben. Dies bedeutete den Vize-Landesmeistertitel für Moritz Lind und seinen Doppelpartner Laurin Hartmann.

Im großen U13 Bewerb waren die Klosterneuburger mit Lucas Menner, Anton Asamer und Moritz Lind vertreten. Asamer und Menner überstanden die Gruppenphase, mussten allerdings bereits im Viertelfinale die Segel streichen. Besser lief es hingegen für Sebastian Reitinger welcher um U15 Einzelbewerb seine Gruppe ohne Satzverlust in beeindruckender Manier gewinnen konnte. Ein weiterer 3:0 Erfolg im Achtelfinale bescherte ihm ein Match um die Medaillenränge. Im Viertelfinale traf Reitinger auf Luca Curin. Nach einem glatten ersten Satz riss für den jungen Klosterneuburger plötzlich der Faden. Reitinger fand immer weniger in die Partie zurück und sah sich plötzlich mit Matchbällen für Curin konfrontiert. Zwei Stück konnte der ASVK-Jugendklubmeister noch abwehren, ehe er sich knapp 1:3 geschlagen geben musste.

Der U15 Doppelbewerb brachte für Sebastian Reitinger, gemeinsam mit Mannschaftskollegen Anton Asamer am Start, eine gewisse Rehabilitation. Das Duo, welches während der Mannschaftsmeisterschaft nicht immer überzeugen konnte, zeigte bei den Landesmeisterschaften auf. Nach einem Freilos im Achtelfinale gelang Reitinger/Asamer im Viertelfinale, nach einem Nervenkrimi, gegen Haslauer/Jöchlinger der Einzug ins Semifinale. Gegen die äußerst routiniert spielenden Daubeck/Forstner setzte es zwar eine 0:3 Niederlage, dennoch war dies vermutlich das bislang beste Doppel der jungen Klosterneuburger Talente gemeinsam. Der dritte Platz um U15 Doppelbewerb war damit fixiert.

Tags drauf fanden am selben Ort die Tischtennis-Landesmeisterschaften der Senioren statt. Für Klosterneuburg am Start waren Sabine Seidl und Georg Hengl-Weinmayer.

ASVK-Klubmeister Hengl-Weinmayer war im Herren 40+ Bewerb mit dem Semifinaleinzug und dem dritten Platz erfolgreich. Das Klosterneuburger Mixed Doppel Hengl-Weinmayer/Seidl ergatterte einen weiteren dritten Platz. Im Damen Doppel spielte die frischgebackende Vize-Staatsmeisterin Sabine Seidl gemeinsam mit Sonja Gollwitzer aus Weigelsdorf groß auf und entschied den Titel für sich.

Der ASV Klosterneuburg bilanziert bei den Tischtennis Landesmeisterschaften des Nachwuchs und Senioren somit mit insgesamt 6 Medaillen.

„Ich bin wirklich von den großartigen Erfolgen und vor allem den Leistungen unserer Spielerinnen und Spieler überwältigt. Man kann jedenfalls von sehr erfolgreichen Landesmeisterschaften für den ASVK sprechen!“ so der Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny.

Alle Ergebnisse im Detail: https://xttv.oettv.info/public/turnierergebnisse.php?do=info&turnierid=1115

https://xttv.oettv.info/public/turnierergebnisse.php?do=info&turnierid=1116

Bildtext: (v.l.) Lucas Menner, Fabrizian Pokorny, Sebastian Reitinger & Joshua Operschall
(vorne v.l.) Moritz Lind & Anton Asamer

Photo credits: ASVK 2022

Der ASV Klosterneuburg Tischtennis gratuliert sehr herzlich zu den starken Leistungen und hofft auf viele weitere Erfolge in Zukunft!

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Sensationelles Remis des ersten Teams

15. Mai 2022

Im letzten Oberliga Spiel der Saison ging es für die Babenberger Tischtennis-Asse um den Gewinn des unteren Play-Offs. Jenes Play-Off welches heuer, aufgrund der Covid-Situation, anstelle einer regulären Rückrunde gespielt wurde.

In der Hinrunde gab es im Auswärtsspiel gegen die dritte Mannschaft aus Pottenbrunn eine herbe 1:6 Niederlage. Besonders der Heimvorteil durch den Hallenboden spielte dabei eine ausschlaggebende Rolle.

Nachdem Captain Georg Hengl-Weinmayer die Hiobsbotschaft erreichte, dass die frischgebackene Vize-Staatsmeisterin Sabine Seidl aufgrund von Ermüdung nach den Staatsmeisterschaften nicht spielen kann, berief er kurzerhand Fabizian Pokorny ein. ASVK-Obmann und Jugendtrainer Pokorny kam damit relativ unerwartet zu seinem Oberliga-Debüt. Glücklicherweise spielte Pokorny in der 4. Runde der 1. Klasse nicht was zufällig zur Spielberechtigung in derselben Runde der Oberliga führte.

Anfangs sah es für die erste Mannschaft der Klosterneuburger alles andere als gut aus. So musste sich Thomas Geirhofer dem Routinier Horst Göls knapp in fünf Sätzen sowie Captain Hengl-Weinmayer dem stärksten Spieler der Gäste, Florian Purcica, geschlagen geben. Was dann folgte war das Oberliga-Debüt von Fabrizian Pokorny und zugleich die erste Sensation des Abends. Pokorny bezwang den riskant spielenden Stefan Winkler in vier hauchdünnen Sätzen und hatte dabei im dritten Satz bereits zwei Mätchbälle welche er unverwertet ließ. Das Doppel war eine klare Sache und ging mit 3:0 an die Gäste aus Pottenbrunn. Georg Hengl-Weinmayer besiegte mit einer äußerst fokussierten Leistung Horst Göls mit 3:1 Sätzen und verkürzte damit gesamt auf 2:3. Im Anschluss gab es für Thomas Geirhofer eine sehr knappe und bittere Niederlage gegen Stefan Winkler in fünf umkämpften Sätzen ehe Debütant Pokorny gegen früheren Landesligaspieler Purcica an die Platte musste. Pokorny erkämpfte sich eine 2:1 Satzführung und hatte im vierten Durchgang bereits gute Chancen den Sack zuzumachen. Purcica gewann den vierten Satz in der Verlängerung, musste sich aber schließlich sensationell Fabrizian Pokorny in fünf Sätzen geschlagen geben. Durch die weiteren Siege von Georg Hengl-Weinmayer gegen Stefan Winkler sowie Thomas Geirhofer im entscheidenden Spiel gegen Florian Purcica endete die Partie 5:5 unentschieden. Dies bedeutet den soliden 6. Platz in der Oberliga für die erste Mannschaft des ASVK und praktisch den Gewinn des „unteren Play-Offs“.

„Ich kann es ehrlich gesagt gar nicht glauben, dass ich ohne Training und mit fast keiner Matchpraxis in der Oberliga mitspielen kann. Dass ich auch noch Partien gewonnen habe ist unfassbar.“ kommt Debütant Fabrizian Pokorny aus dem Staunen nicht mehr heraus.

„Die Partien standen auf hohem Niveau und hätten sich viele Zuseher verdient.“ analysierte anschließend auch der langjährige ASVK-Obmann Herbert Katholnig, welcher seinerseits schon viele Sensationen miterlebt hat.

Bildtext: (v.l.) Captain Georg Hengl-Weinmayer, Fabrizian Pokorny & Thomas Geirhofer

Photo credits: ASVK 2022

Alle Ergebnisse im Detail: https://xttv.oettv.info/ed/index.php?meid=357744&highVid=51

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Sabine Seidl Vize-Staatsmeisterin

10. Mai 2022

Die österreichischen Tischtennis-Seniorenmeisterschaften gingen vor Kurzem in Kufstein mit Klosterneuburger Beteiligung über die Bühne. ASVK-Aushängeschild Sabine Seidl und Georg Hengl-Weinmayer traten für die Babenberger die Reise nach Tirol an.

Da Sabine Seidl in insgesamt fünf Bewerben am Start war, hätte das Wochenende mit 17 Matches wohl intensiver nicht sein können. Im Damen Einzel 40+ kam Seidl in eine sehr ausgeglichene 5er Qualifikationsgruppe mit diversen Bundesliga und Landesligaspielerinnen. Die einzige Niederlage, nach einer wahren Schlacht, setzte es  gegen die 50+ Staatsmeisterin aus 2021 Birgit Frühmann. Die Klosterneuburgerin erreichte den Hauptbewerb und unterlag im Viertelfinale lediglich der späteren Staatsmeisterin Martina Kapfinger aus Kirchbichl in 4 knappen Sätzen.

Im Damen Doppel 40+, an der Seite von Claudia Dala (HCV Vienna), folgte die vermutlich größte Überraschung. Das Duo stiegt nach zwei, teils hart umkämpften Siegen, gegen Bettina Feuerabend/Claudia Reininger sowie Gabriele Hartl/Andrea Lazar aus der Gruppenphase auf undunterlag erst Martina Kapfinger/Michaela Rieder im Semifinale. Dies bedeutete Bronze für Seidl im Damen Doppel 40+.

Das Damen Doppel 50+ bestritt Sabine Seidl erstmals mit Bettina Feuerabend aus Villach. Seidl/Fuerabend erreichten das Semifinale souverän wo es zu einer dramatischen Partie gegen die mehrfachen 50+ Doppelstaatsmeisterinnen Brigitte Gropper/Evelyn Schätzer kam. Sabine Seidl und Bettina Feuerabend führten im fünften, und damit entscheidenden Satz, bereits mit 8:4, wurden am Ende für den Mut leider aber nicht belohnt. Nichtsdestotrotz sollte es damit die zweite Bronze Medaille für Seidl sein.

Im Mixed-Doppel 40+ Bewerb trat Sabine Seidl mit ihrem ehemaligen Mannschaftskollegen Christian Nowak an. Die Auslosung in 2 Qualifikationsgruppen bescherte den beiden die ausgeglichenere Gruppe sowie ein Spiel mehr. Alle Qualifikationsspiele wurden, nach kämpferischer Leistung und Einsatz ihres variablen Spiels sowie Steigerung von Spiel zu Spiel, schlussendlich jeweils im 5. Satz gewonnen. Der erste Gruppenplatz war nun sicher und bescherte den beiden den zweitplatzierten der anderen Qualifikationsgruppe. Leitner/Reininger aus Salzburg wurden ganz klar 3-0 bezwungen und der Einzug ins Finale war erreicht. Im Finale, auch schon etwas gezeichnet von den intensiven Matches des gesamten Wochenendes, unterlagen Nowak/Seidl gegen die Staatsmeisterin 40+ Kapfinger und ihren Mixed-Partner. In Anbetracht der Auslosung und der errungenen 5-Satz Siege in der Qualifikation war der Vizestaatsmeistertitel damit mehr als verdient.

Georg Hengl-Weinmayer erreichte im Herren Einzel 40+ Bewerb das Achtelfinale und musste sich dort erst dem späteren Vize-Staatsmeister Sinisa Ajdarpasic geschlagen geben.

„Alles in allem war es ein traumhaftes Wochenende. Umso schöner war es diese magischen Momente mit Freunden und ehemaligen Mannschaftskollegen zu teilen. Alle gewonnenen Medaillen wurden im Doppel erzielt und die „gefühlt“ größeren Erfolge in den 40+ Bewerben obwohl ein Antreten heuer auch schon bei 50+ möglich war.“ bilanzierte Sabine Seidl glücklich.

Doch Sabine Seidl denkt nach diesen Erfolgen gar nicht an das Zurückschalten und liebäugelt schon mit den nächsten Großevents: „Nach 2 Medaillen bei den Staatsmeisterschaften 2019, nun 3 Medaillen zu erreichen, liest sich wie ein Traum, der mit hoher Fokussierung und Willen zur Realität wurde. Wunderschön von Kufstein mit 3 Medaillen nach Hause zu kommen. Vielleicht klappt es bei den nächsten Staatsmeisterschaften in Klagenfurt dann auch mit Gold!“

Diese außergewöhnlichen Erfolge ließen auch ASVK-Obmann Fabrizian Pokorny nicht kalt: „Wir gratulieren als ganzer Verein Sabine zu diesen sensationellen Leistungen ganz herzlich und sind sehr froh sie im ASVK zu haben!“

Bildtext: Sabine Seidl zeigte bei den Staatsmeisterschaften in Kufstein groß auf.

Photo credits: ASVK 2022

Der ASV Klosterneuburg Tischtennis gratuliert Sabine Seidl sehr herzlich zu der starken Leistung und hofft auf viele weitere Erfolge dieser Art in Zukunft!

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Ein Abend – zwei Gewinner

3. Mai 2022

Mit der Hoffnung auf ein akzeptables Ergebnis traten die Spieler des ASV Klosterneuburg 3 gegen den bereits feststehenden Meister der 2. Klasse Herzogenburg 3 an. Nach der Eröffnungspartie zwischen Herbert Katholnig und Florian Skorsch, welche 10:12, 11:9, 7:11 und 10:12 endete, begannen die Festspiele von Nikolaus Biely und Alexander M. Swoboda. Während der Sieg von Nikolaus Biely eher zu erwarten war, schaffte Swoboda gegen den Ranglistendritten Marcel Vermeulen die Riesensensation und gewann in 3 jeweils ganz knappen Sätzen. Nach der Doppelniederlage gewann Nikolaus Biely gegen Florian Skorsch in 4 Sätzen und in weiterer Folge in einem hochdramatischen Spiel nach Abwehr von Matchbällen 11:8, 9:11, 3:11, 16:14 und 11:4 gegen Marcel Vermeulen. Alexander M. Swoboda gelang gegen Simon Hofbauer ein sicherer Erfolg und im letzten Spiel die Krönung seiner Leistung mit 6:11, 11:7, 8:11, 11:9, 11:8 gegen Florian Skorsch.

Mit den vielleicht besten Einzelleistungen in der Saison und kaum überbietbarem Fokus, zeigten sowohl Nikolaus Biely, als auch Alexander M. Swoboda welche Steigerung noch möglich ist. Durch die Einzelsiege gewann das dritte Team des ASVK schließlich mit 6:3. Ein Abend und praktisch zwei strahlende Gewinnerteams.

Weniger gut verlief das vorletzte Spiel der Saison für das junge Team in der vierten Klasse. Die Babenberger traten im Heimspiel ohne Anton Asamer, dafür aber gegen Gäste aus Langenlois/Hadersdorf, welche mannschaftlich deutlich verstärkt waren, an. Obwohl der ASVK-Jugendklubmeister, Sebastian Reitinger, im zweiten Spiel einen 0:2 Satzrückstand umdrehen musste, behielt er seine weiße Weste und lieferte alle drei Matchsiege für die Klosterneuburger. Eine solide Leistung war aber beim Meisterschaftsdebüt von Lucas Menner zu sehen. Am Ende musste man sich den insgesamt stärkeren Gästen aus Langenlois/Hadersdorf mit 3:6 geschlagen geben.

Bildtext: Alexander M. Swoboda beendet die Saison unter den Top 10 der 2. Klasse.

Photo credits: Andreas Pichler 2022

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Historisches ASVK Damen Debüt

25. April 2022

Erstmals in der 64-Jährigen Vereinsgeschichte trat ein eigenes Damen Team der Babenberger in der Meisterschaft an.

Das neue Team mit Sterre Dortland, Gaukhar Adilbekova & Afsaneh Shayesteh war bei der Damen Meisterschaft des NÖTTV in Sierndorf am Start und belegte den vierten Platz. Ein solider sportlicher Erfolg wenn man bedenkt, dass es für alle Spielerinnen das erste Turnier seit vielen Jahren bzw. die erste Teilnahme an einer Meisterschaft jemals war. Die Stimmung und Motivation im Team war hervorragend und lässt auf viele weitere Erfolge hoffen.

„Ein eigenes Damen Team zu haben freut uns ganz besonders und zeigt die große Entwicklung unseres Vereins auf allen Ebenen.“ fasste Obmann Fabrizian Pokorny erfreut zusammen.

Alle Ergebnisse im Detail: https://xttv.oettv.info/ed/index.php?uegID=1524&highVid=51

Bildtext: (v.l.) Sterre Dortland, Gaukhar Adilbekova & Afsaneh Shayesteh

Unser Dank gilt dem TTV Sierndorf für die perfekte Organisation dieser schönen Veranstaltung!

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Georg Hengl-Weinmayer neuer Klubmeister

4. April 2022

Das lange Warten hatte für die Mitglieder des ASV Klosterneuburg vergangenen Samstag ein Ende. Ebenso wie die Jugend-Klubmeisterschaft entfiel nämlich die interne Tischtennis Klubmeisterschaft der allgemeinen Klasse coronabedingt im Vorjahr. Mit 24 Spielerinnen und Spielern war es zwar kein übermäßig großes Teilnehmerfeld, die Dichte konnte sich aber sehen lassen.

Modus

Traditionell wurde eine Gruppenphase, diesmal mit exakt vier Mitgliedern pro Gruppe, sowie zwei K.O.-Bewerbe ausgetragen. Jene Spieler welche den Aufstieg aus der Gruppe nicht realisieren konnten, spielten im „B-Bewerb“ weiter. Durch einige Neuzugänge bzw. Mitglieder welche noch nicht so lange im Verein und damit ungesetzt waren, gab es teilweise auch interessante Konstellationen während der Gruppenphase.

Überraschend war dabei zum Beispiel der knappe Erfolg von ASVK-Neuzugang Chao Shen gegen Richard Waiss. Chao Shen konnte sich nach einem packenden Kampf im fünften Satz mit 11:9 durchsetzen. Schwerstarbeit in der Gruppenphase musste ebenfalls Fabrizian Pokorny verrichten. Der Obmann und Jugendtrainer konnte sich nach 0:2 Satzrückstand gegen Wilfried Lenauer, seinerseits ebenfalls ein ASVK-Neuzugang, noch zurückkämpfen und hauchdünn in fünf Sätzen gewinnen. Weniger Mühe in den jeweiligen Gruppenmatches gab es für Turnierfavorit Georg Hengl-Weinmayer, ASVK-Urgestein Herbert Katholnig und Alexander M. Swoboda. Sie alle marschierten unaufhaltsam in den K.O.-Bewerb der Klubmeisterschaft.

Im K.O.-Bewerb um den Klubmeister-Titel kam es zu den großen Überraschungen. Richard Waiss setzte sich nach einem packenden Match in vier Sätzen gegen den groß aufspielenden Jürgen Ferner durch und Fabrizian Pokorny musste einmal mehr alle Register ziehen. So hinterließ nämlich der frischgebackene Jugend-Klubmeister Sebastian Reitinger erneut eine große Talentprobe und verlangte Pokorny alles ab. Am Ende machte die Erfahrung den Unterschied und Pokorny konnte in vier engen Sätzen gewinnen.
Georg Hengl-Weinamyer hatte im Achtelfinale mit Johann Sauermann wenig Probleme und auch der Jugend Co-Trainer Joshua Operschall konnte sich glatt gegen Überraschungsmann Chao Shen mit 3:0 duchsetzen.

Viertelfinale

Im Viertelfinale kam es zu keinen Überraschungen. Hengl-Weinmayer demonierte Pokorny mit 11:4 11:6 11:4 und Richard Waiss setzte sich gegen seinen Langzeit-Teamkollegen Michael Operschall glatt in drei Sätzen durch. Newcomer Wilfired Lenauer spazierte währenddessen mit einem 3:0 Erfolg über Alexander M. Swoboda ins Semifinale. Sein Gegner dort, Joshua Operschall, hatte mit Herbert Katholnig schon mehr Mühe und konnte knapp in vier Sätzen reüssieren. Damit standen beide Halbfinale der Klubmeisterschaft fest.

Semifinale

Semifinale Nummer eins war wiederum eine klare Angelegenheit für die Nummer eines des Turniers. Georg Hengl-Weinmayer ließ zu diesem Zeitpunkt keinen Zweifel mehr daran, dass an ihm kein Weg zum Titel vorbeiführt. Er überrollte Richard Waiss mit 11:7 12:10 11:6 und zog damit glatt ins Finale ein. Nichts für schwache Nerven war das zweite Semifinale zwischen Wilfried Lenauer und Joshua Operschall. Nachdem Operschall schon 1:2 in Sätzen zurücklag und das Momentum auf der Seite Lenauers war, deutete nicht mehr viel auf einen Sieg des jungen ASVK-Eigenbauspielers hin. So war Operschall zusätzlich 9:6 im vierten Satz zurück ehe er nach einem Time-Out den Befreiungsschlag schaffte und mit einem 12:10 den Satzausgleich schaffte. Dieses Comeback schien Operschall sichtlich Auftrieb zu geben, so konnte er den Entscheidungssatz gewinnen und folgte Hengl-Weinmayer ins Finale.

Finale

Unantastbar: Georg Hengl-Weinmayer

Unantastbar: Georg Hengl-Weinmayer

Das Finale war, ebenso wie das gesamte Turnier von Hengl-Weinmayer, eine Machtdemonstration des Spielers der ersten ASVK-Mannschaft. Zwar gelangen Joshua Operschall vereinzelt schöne Punkte, in Summe war dies gegen die Konstanz und Qualität von Hengl-Weinmayer viel zu wenig. Georg Hengl-Weinmayer fertigte damit Operschall 11:6 11:2 und 11:5 ab und triumphierte bei der diesjährigen Klubmeisterschaft. Nach 2010 und 2018 war es damit der insgesamt dritte Klubmeistertitel für Georg Hengl-Weinmayer.

Im Spiel um Platz drei gelang dem sympathischen ASVK-Neuzugang Wilfried Lenauer mit einem 3:1 Erfolg über Richard Waiss ein toller Einstand bei seinen ersten Teilnahme bei ASVK-Klubmeisterschaften.

B-Bewerb

(v.l.) Lucas Menner, Kai Elias Dellas & Andor Kurucz

(v.l.) Lucas Menner, Kai Elias Dellas & Andor Kurucz

Der B-Bewerb war heuer speziell von den aufstrebenden Nachwuchstalenten geprägt. Große Nervenstärke bewiesen die beiden U13 Teamkollegen Kai Elias Dellas und Lucas Menner. So konnte sich Menner im ersten Halbfinale nach einem wahren Krimi im vierten Satz mit 17:15 gegen Johann Grohmann durchsetzen und ins Finale einziehen. Gleich über die volle Distanz musste Kai Elias Dellas gegen Andor Kurucz gehen. Der jugendliche Dellas behielt die Nerven und zog ins Finale gegen Menner ein. Sehenswerte Ballwechsel und ein durch Fairplay geprägtes Finale waren die Belohnung für die zahlreichen Zuschauer. Kai Elias Dellas war am Ende nervenstärker und kürte sich zum ASVK Klubmeister im B-Bewerb. Im Spiel um Platz drei hatte Andor Kurucz mit Johann Grohmann wenig Mühe und siegte glatt mit 3:0 Sätzen.

„Das ASVK-Clubtraining mit Dominik Habesohn hat sicher positiven Einfluss auf mein Ergebnis gehabt. Dass es dann so glatt läuft hätte ich aber selbst nicht erwartet.“ staunt der frischgebackene Klubmeister Hengl-Weinmayer über sich selbst.

„Ich bin wirklich froh, dass wir nun nach einem Jahr Pause unsere Klubmeisterschaft durchführen konnten. Meiner Meinung nach war es eine wirklich tolle Veranstaltung. Ich möchte mich bei allen die dabei waren sehr herzlich bedanken!“ fasste Obmann Fabrizian Pokorny zufrieden zusammen.

Bildtext Gruppenfoto: (v.l.) Joshua Operschall, Georg Hengl-Weinmayer & Wilfried Lenauer

Photo credits: Andreas Pichler 2022