Schlagwort-Archiv: Pokorny

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Großer Erfolg bei Nachwuchsliga

17. Februar 2020

Der vergangene Sonntag stand für den ASV Klosterneuburg im Zeichen der Nachwuchsliga des Niederösterreichischen Tischtennisverbands. Dieses relativ neue Turnierformat des Verbands unterteilt die Spielerinnen und Spieler nicht mehr nach Alter, sondern nach tatsächlichen Ranglistenpunkten und bildet Gruppen in gleicher Größe. In der dritten von vier Stationen waren drei Klosterneuburger Nachwuchstalente in Gänserndorf zu Gast.

Justin Engelhardt, Bernhard Rübsamen und Anton Asamer traten in der siebten bzw. zehnten Gruppe an. Gruppe zehn war dabei eine reine Gruppe mit Spielern ohne Ranglistenpunkten. Rübsamen und Asamer legten jeweils fulminant los und konnten in den ersten Matches dieser Gruppe reüssieren. Erst Maximilian Jöchlinger aus Markgrafneusiedl konnte den groß aufspielenden Rübsamen mit 0:3 in die Schranken weisen. Da beide Klosterneuburger in der selben Gruppe spielten, stand im Turnierverlauf also auch das Duell zwischen den Trainingskollegen und Freunden am Programm. Dieses konnte Asamer in fünf Sätzen für sich entscheiden und legte damit einen weiteren Grundstein für einen ganz großen Coup.

Anton Asamer errang sensationell den Turniersieg bei seinem aller ersten Versuch.

Anton Asamer errang sensationell den Turniersieg bei seinem aller ersten Versuch.

Besonders bemerkenswert war zuvor auch schon die schier unglaubliche Aufholjagd des erst neunjährigen Asamers im ersten Satz gegen Novak Ajdaranovic vom SVS Schwechat. Der junge Babenberger war in Satz eins bereits aussichtslos 0:7 im Rückstand, gewann diesen aber noch unglaublich mit 11:7 und am Ende das Match glatt mit 3:0. Im letzten Gruppenspiel des Tages musste er sich zwar Anton Neubauer aus Gänserndorf geschlagen geben, dies änderte allerdings nichts mehr an seinem ersten Platz. Es war damit ein Turniersieg bei seinem aller ersten Antreten überhaupt. Bernhard Rübsamen belegte den sehr starken zweiten Rang in der Gruppe und leistete im Turnierverlauf mit seinem Triumph gegen Neubauer maßgebliche Schützenhilfe für Asamer.

In der Gruppe sieben war mit Justin Engelhardt ein Klosterneuburger Spieler im Eisatz, welcher einmal zuvor bereits Meisterschaftserfahrung und somit auch Ranglistenpunkte sammeln konnte. Engelhardt ließ, wie seine Vereinskollegen, nichts anbrennen und war die ersten vier Matches in Folge ungeschlagen. Im umkämpften Spiel gegen Raphael Berger aus Wolfpassing ließen dann allerdings die Nerven aus und Engelhardt vergab im Entscheidungssatz seine Chancen. Am Ende konnte er, dank seiner starken Leistung im Turnierverlauf, den zweiten Platz in der Gruppe erreichen.

Über die großen Erfolge war auch ASVK-Obamnn und Jungendtrainer Fabrizian Pokorny, selbst als Betreuer in Gänserndorf vor Ort, sehr erfreut: „Ich bin beeindruckt wie souverän unsere Jungs bei deren aller ersten Turnier aufgetreten sind und dabei noch über weite Strecken ihre besten Leistungen abrufen konnten. Es war großartig, ich kann mich nur noch verneigen.“

Alle Ergebnisse im Detail: https://www.noettv.org/de/nachwuchs/noettv-nachwuchs-liga

Bildtext: (v.l.) Bernhard Rübsamen, Justin Engelhardt, Fabrizian Pokorny & Anton Asamer

Der ASV Klosterneuburg Tischtennis gratuliert Anton Asamer, Bernhard Rübsamen und Justin Engelhardt sehr herzlich zu der starken Leistung und hofft auf viele weitere Erfolge dieser Art in Zukunft!

Unser Dank gilt dem TTC SV OMV Gänserndorf für die perfekte Organisation dieser schönen Veranstaltung!

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Rekord-Kubmeisterschaft des ASVK

27. Januar 2020
Obmann-Stv. Herbert Katholnig, Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny

Obmann-Stv. Herbert Katholnig, Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny

Das vergangene Wochenende stand ganz im Zeichen der jährlichen, internen Tischtennis-Klubmeisterschaften des ASV Klosterneuburg. Der deutliche Zuwachs in der Mitgliederentwicklung der letzten Monate, sowohl bei Erwachsenen als auch vor allem im Kinder- und Jugendbereich, ließ auf eine große Teilnehmeranzahl hoffen. Letztlich führten 34 Spielerinnen und Spieler beim Bewerb der allgemeinen Klasse am Samstag zum absoluten Rekordergebnis in der über 50-Jährigen Vereinsgeschichte des ASVK. Damit avancierte das Turnier zu einem wahren Tischtennisfest für die Mitglieder. Die Eröffnung erfolgte gemeinsam mit Ehrengast Bürgermeister Stefan Schmuckenschlager, welcher im Wahlkampfstress Zeit fand um die Spiele zu beobachten.

Bewährter Turniermodus

Der mittlerweile bewährte Turniermodus kam auch heuer wieder zur Anwendung: Gruppenspiele mit vier bis fünf Spielern pro Gruppe und anschließendem „K.O.-Raster“ für die jeweiligen besten zwei Spieler jeder Gruppe. Alle nicht aufgestiegenen Spieler matchten sich im K.O.-Raster des B-Bewerbs um den Titel. Die Setzung erfolgte nach der internen Klubrangliste.

Hohes Niveau trotz Absagen

Trotz einiger Absagen renommierter und hochkarätiger Spieler gab es eine sehr hohe Leistungsdichte zu sehen. Bereits in der Gruppenphase kam es zu Überraschungen wie etwa dem Dreisatz-Sieg von Jugendtalent Lorenz Gülich gegen ASVK-Legende Nikolaus Biely. Generell war der Anteil der Kinder- und Jugendlichen mit 13 der insgesamt 34 Teilnehmer so hoch wie noch nie.

Überraschungsmann Stefan Kalteis

Eine der größten Überraschungen des Turniers war jedenfalls die Teilnahme und die Leistung des ehemaligen Landesliga Spielers Stefan Kalteis. Der aus Salzburg stammende Klosterneuburger trat dem Verein formal erst am Tag der Klubmeisterschaft bei und lieferte einen sensationellen Einstand. Er konnte sich, nach über 15 Jahren Tischtennis-Pause, in der Gruppenphase durchsetzen und wurde danach im Achtelfinale des Hauptbewerbs erst von Joshua Operschall gestoppt. „Solche Geschichten schreibt nur der Sport bzw. unser Verein. Stefan ist noch immer ein exzellenter Spieler aber vor allem ein sehr cooler Typ welcher zu uns passt.“ streute ASVK-Obmann Fabrizian Pokorny dem Neuzugang Rosen.

Heck holt dritten Titel

Im Kampf um den Klubmeistertitel konnten sich die Favoriten klar durchsetzen. Sowohl der Titelverteidiger Richard Tekula als auch Georg Hengl-Weinmayer, seines Zeichens Sieger von 2018 hatten auf ihrem Weg ins Halbfinale wenig Mühe und gaben jeweils lediglich einen Satz ab. Philipp Heck hingegen musste bereits im Viertelfinale mit Materialspezialist Harald Grün einen echten Prüfstein zu überwinden und konnte sich letztlich mit 8:11, 11:8, 14:12 und 11:1 durchsetzen. Die beiden Semifinals waren dann nichts für schwache Nerven. In der oberen Rasterhälfte trafen mit Richard Tekula und Philipp Heck zwei frühere Klubmeister aufeinander. Nachdem Heck im ersten Satz mit 2:11 von Tekula düpiert wurde, kämpfte er sich mit explosiven Schlägen zurück und attackierte praktisch alles. Vor allem der zweite Satz hatte es in sich. Dieser war eine Schlüsselsituation und ging letztlich hauchdünn mit 15:13 an Heck. In der Folge setzte dieser nach und behielt mit Einbahnstraßen-Tischtennis und starken Nerven mit 11:9 und 11:9 die Oberhand.

Nicht weniger spannend oder spektakulär verlief das zweite Semifinale zwischen Georg Hengl-Weinmayer und ASVK-Obmann Fabrizian Pokorny. Vor rund 20 Zusehern konnte Pokorny mit dem umkämpften Gewinn des ersten Satzes überhaupt erstmals einen Satzgewinn gegen Hengl-Weinmayer verbuchen. Postwendend glich Hengl-Weinmayer jedoch aus und begann besser ins Spiel zu finden. Selbst der Verlust des dritten Satzes sowie ein 3:5 Rückstand im Entscheidungssatz brachten den Sieger von 2018 nicht aus dem Konzept. Hengl-Weinmayer setzte sich am Ende mit 11:8 im fünften Satz gegen Pokorny durch und folgte Heck ins Finale.

Richard Tekula, Klubmeister Philipp Heck & Georg Hengl-Weinmayer

Richard Tekula, Klubmeister Philipp Heck & Georg Hengl-Weinmayer

Im absolut würdigen und hochklassigen Finale kamen die Zuseher abermals auf ihre Kosten. Philipp Heck legte fulminant los und sicherte sich den ersten Durchgang mit 11:8. Nach langen Ballwechseln und großartigen Punkten konnte der erfahrene Hengl-Weinmayer ebenfalls mit 11:8 in Sätzen ausgleichen. Am Ende hatte dann allerdings der jüngere Philipp Heck den längeren Atem und verbuchte auch Satz drei mit 11:9 sowie Satz vier mit 11:7 für sich. Es war, nach 2011 und 2015, der dritte Klubmeistertitel für Heck.

„Ich bin überwältigt, es ist einfach unglaublich. Vor allem da die Vorbereitungen auf die Klubmeisterschaft für mich sehr durchwachsen gelaufen sind und ich meinem Trainingsplan nicht folgen konnte. Durch die perfekte Turnierorganisation konnte ich mich von Match zu Match steigern und schließlich meine beste Leistung im Finale zeigen.“ war Philipp Heck nach dem Titel überglücklich.

Wachablöse im B-Bewerb

Jene aus der Gruppe nicht aufgestiegenen Spieler hatten im „B-Bewerb“ die Chance um den Titel zu spielen. Alleine die Tatsache, dass dieser Bewerb, aufgrund der hohen Teilnehmerzahl, als 32-Raster ausgetragen werden musste bestätigt den Turniererfolg.

Die allgegenwärtige Wachablöse zwischen den besten Jugendlichen sowie den erfahrenen Spielern im Verein ist weiterhin im Gange. So konnte etwa der erst 9-Jährige Anton Asamer, seinen sechs Jahre älteren Kontrahenten, Marco Rogalas in vier Sätzen in die Schranken weisen. Eine Überraschung lieferte auch ASVK-Neuzugang Johann Sauermann. Er konnte sich nach souveränen Siegen über Bernhard Rübsamen und Andreas Grieszbach bis ins Semifinale vorkämpfen. In diesem fand Sauermann schließlich mit Bernhard Haas (Anm.: 3. des B-Bewerbs 2017), welcher auf dem Weg dorthin Anton Asamer besiegen konnte, seinen Meister. Haas hatte, auch aufgrund seiner langjährigen Erfahrung, wenig Mühe und zog mit einem 11:7, 11:6, 11:5 Sieg über Sauermann ins Finale ein. Dort wartete bereits ASVK-Nachwuchsstar Enio Operschall welcher im Viertelfinale seinen Mannschaftskollegen Justin Engelhardt sowie im Halbfinale Valentin Hahn glatt mit 11:2, 11:5, 11:2 ausschalten konnte. Das mit Spannung erwartet Finale zwischen Bernhard Haas, seines Zeichens selbst ASVK-Eigenbauspieler und Enio Operschall hatte es in sich.

Johann Sauermann, Klubmeister Enio Operschall & Bernhard Haas

Johann Sauermann, Klubmeister Enio Operschall & Bernhard Haas

Nach einer umkämpften 11:9 und 11:8 Führung durch Operschall schien das Endspiel plötzlich zu kippen. Haas sicherte sich Satz drei, durch hohe Qualität in seinen Angriffsbällen, mit 11:7. Doch Enio Operschall konnte im wahrsten Sinne am Ball bleiben und gewann den vierten Durchgang hauchdünn mit 13:11 und siegte somit erstmals im B-Bewerb. Im Spiel um Platz ereignete sich dann mit dem 3:0 Triumph von Johann Sauermann über Valentin Hahn schon die nächste große Überraschung.

Kinder- und Jugendliche

Am Tag nach der Klubmeisterschaft stand für die Kinder- und Jugendlichen des ASVK bereits das nächste große Highlight an: die Kinder- und Jugendklubmeisterschaft. Mit insgesamt 11 Teilnehmern war man aufgrund einer krankheitsbedingter Absagen zwar nicht an die Bestmarken vergangener Jahr herangekommen, doch das hohe Spielniveau entschädigte dafür. Der Modus war, ähnlich wie bei der Klubmeisterschaft der allgemeinen Klasse, ein Gruppenmodus mit anschließendem K.O.-Bewerb sowie Ausspielen aller Platzierungen.

Sämtliche Favoriten konnten sich in den Gruppen durchsetzen und locker in den K.O.-Raster (Viertelfinale) aufsteigen. Keine Überraschung waren somit die Semifinals zwischen Lorenz Gülich und Sebastian Reitinger sowie Laurenz Gschweidl und Enio Operschall. Alle vier konnten sich ohne Satzverlust auf dem Weg dorthin durchsetzen. Aufregender verliefen dann die Spiele im Halbfinale. So gab etwa ASVK-Neuzugang Laurenz Gschweidl eine echte Talentprobe ab und rang dem frischgebackenen B-Klubmeister Enio Operschall einen Satz ab. Am Ende war es dann aber die Sicherheit und Routine von Operschall welche zu einem 11:4, 11, 9:11, 11:3 Sieg führte. Im zweiten Semifinale lieferten sich Sebastian Reitinger und Lorenz Gülich packende Ballwechsel. Reitinger war dabei oft am Drücker und spielte unbekümmert und aggressiv auf. Auch hier setzte sich am Ende aber die Erfahrung des älteren Lorenz Gülich durch und brachte diesem einen 11:8, 9:11, 11:7, 11:6 Erfolg. Das Finale zwischen den beiden erstgesetzten war somit angerichtet. Enio Operschall und Lorenz Gülich enttäuschten die rund 20 Zuseher nicht und boten das Highlight des Nachmittags. Nach der Satzführung von Operschall fand Gülich immer besser ins Match. Die Antwort von Operschall war mit einem etwas mutigeren und offensiveren Spiel letztlich ein 3:1 Finalerfolg über seinen guten Freund und Teamkollegen Lorenz Gülich. Es ist nach 2018 der zweite Jugend-Klubmeistertitel für Enio Operschall. Lorenz Gülich, ebenfalls Finalist 2019, muss hingegen noch auf seinen ersten großen Titel warten.

„Trotz vielen neuen Jugendtalenten konnte ich mich relativ einfach bis zum Finale durchkämpfen. Dieses verlangte mir jegliche Kräfte ab. Nach spannenden und offensiven Ballwechsel in den vier Sätzen konnte ich mich schlußendlich durchsetzen. Insgesamt bin ich mit der Leistung sehr zufrieden.“ strahlte der Sieger Enio Operschall.

Sebastian Reitinger, Klubmeister Enio Operschall & Lorenz Gülich

Sebastian Reitinger, Klubmeister Enio Operschall & Lorenz Gülich

Im Spiel um den dritten Platz zwischen Sebastian Reitinger und Laurenz Gschweidl hatte Reitinger aus dem Vorjahr noch eine große Rechnung offen. Unglaublich aber wahr erreichte Sebastian Reitinger im Vorjahr nur den letzten Platz bei der Klubmeisterschaft. Doch heuer sah die Situation schon anders aus. Reitinger behielt, im ersten großen Spiel um eine Podestplatzierung in seiner noch jungen Karriere, die Nerven und fegte Gschweidl mit 11:4, 11:7, 11:7 vom Tisch.

„Wie man anhand der Spielstärke und des enormen Zuwachs im Kinder- und Jugendbereich sieht, sind wir auf dem richtigen Weg. Dies motiviert uns und vor allem mich natürlich sehr.“ resümierte Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny die erfreuliche Entwicklung.

Photo credits: Michael Filippovits 2020

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Zwischen Rückschlag und Aufschwung

22. Januar 2020

Eigentlich hatte man sich vor dem Beginn der Saison 2019/20 im Spätsommer des vergangenen Jahres viel erhofft und auch erwartet. Durch den Zuwachs einer Mannschaft sowie einem starken Neuzugang hatten die Klosterneuburger Tischtennis Asse jedenfalls nicht mit einer solchen, durch Rückschläge und Katastrophen geprägten Hinrunde gerechnet. Der traurige und negative Höhepunkt war gar der Todesfall eines renommierten und langjährigen Spielers des ASVK. „Ich habe in meiner knapp 50-jährigen Mitgliedschaft und Funktion beim ASVK noch nie eine vergleichbare Serie an Ausfällen erlebt.“ bilanzierte selbst der langjährige Obmann des Vereins, Herbert Katholnig, schockiert.

Damit mutet es fast wie ein Wunder an, dass sich derzeit nur eine der sieben Mannschaften, nämlich das fünfte Team in der zweiten Klasse, auf einem letzten Tabellenplatz befindet. Für Spieler rund um Captain Manuel Katholnig prolongierte sich der 3:6 Fluch in der diesjährigen Saison. Erst eines der insgesamt 11 Spiele endete nicht 3:6 bzw. 6:3. Dabei half auch die Verstärkung im Heimspiel gegen Sitzenberg-Reidling durch Ho Phu Quoc, welcher 2:1 spielte, nichts. Endstand 3:6.

Anders hingegen verlief eine sensationelle Aufholjagd des ersten Klosterneuburger Mannschaft in der zweiten Landesliga. Nach einem praktisch aussichtslosen 2:5 Rückstand konnten Captain Christian Nowak, Richard Tekula und Thomas Geirhofer zu Hause noch ein 5:5 Remis sichern. Einmal mehr überragend war dabei Christian Nowak welcher alle Einzelspiele gewann und sogar die Tochter des ehemaligen Weltklasse Spielers Chen Weixing, Chen Sofia Lu, in fünf umkämpften Sätzen bezwingen konnte.

Ebenso aufregend verliefen die letzten Spiele des vierten Babenberger Teams. Trotz tragischer Rückschläge fand man sicher über den Winter auf dem dritten Platz, und damit mit Aufstiegschancen, in der 1. Klasse wieder. Skurril ist dabei die Leistung von ASVK-Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny welcher in der laufenden Saison nur eine Niederlage einstecken musste und bei 17 Siegen hält. „Es ist relativ schwer zu erklären, denn ich habe für mich selbst noch weniger als in den letzten Jahren trainiert und trotzdem mehr gewonnen. Noch weniger als ‚NULL‘ kann ich nicht mehr trainieren.“ so ASVK-Obmann und Spieler der 4. Mannschaft Fabrizian Pokorny.

Mehr Grund zur Freude gibt es schon am kommenden Wochenende bei den jährigen ASVK-Klubmeisterschaften der allgemeinen Klasse sowie der Kinder- und Jugendlichen. Der starke Zuwachs an Neumitgliedern lässt eine Rekordteilnehmerzahl sowohl bei der allgemeinen Klasse als auch im Kinder- und Jugendbewerb erwarten. Gespielt wird in den Gruppen zu je 4-5 Spielern. Die beiden ersten jeder Gruppe steigen in den K.O.-Raster auf und spielen um den Klubmeistertitel. Alle weiteren Spieler spielen im B-Bewerb um den Titel. Zu den absoluten Titelanwärtern zählen sicher der Vorjahressieger Richard Tekula, sein Teamkollege Thomas Geirhofer sowie ASVK-Urgestein Georg Hengl-Weinmayer.

Bildtext: Thomas Geirhofer und das erste Team erkämpften ein starkes 5:5 in der 2. Landesliga.

Alle Ergebnisse im Detail.

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Platz 3 bei U18 Meisterschaft

4. November 2018

Nach dem bronzenen Sonntag der U15 Mannschaft vor zwei Wochen in Zeiselmauer zog das U18 Team der Klosterneuburger Tischtennis-Asse nach. Die Brüder Joshua und Enio Operschall sorgten in der Riedmüllerhalle in Lassee für weitere Medaillen des ASVK-Nachwuchs.

In der ersten Begegnung stand gleich das Duell mit den Hausherren, den Jugendlichen des TTC Lassee, auf dem Programm. Joshua Operschall startete souverän und konnte rasch auf 1:0 stellen, während sein jüngerer Bruder Enio nach hartem Kampf das Match drehen konnte und 3:2 für sich entschied. Das anschließende Doppel ging ebenfalls glatt an die Babenberger. Gesamtscore am Ende 3:0.

Im zweiten Spiel des Tages trafen die Klosterneuburger auf die späteren Sieger aus Gänserndorf. Speziell Joshua konnte im Einzel gegen den, vom Papier stärksten Gegner dieser U18 Meisterschaft, groß aufzeigen. Leider machte sich am Ende allerdings der Trainingsrückstand bemerkbar wodurch das Match knapp mit 2:3 verloren ging. Auch im späteren Doppel gab es starkes Tischtennis beider Teams zu sehen. Das Match endete jedoch gesamt mit 0:3.

Das darauffolgende Spiel gegen SG Stockerau war praktisch ein Abbild des vorherigen Matches. Speziell im Einzel von Joshua, welcher schon mit 2:0 Sätzen führte, gab es spektakuläre Ballwechsel und Aktionen. Am Ende musste sich der ältere der beiden Operschalls jedoch knapp mit 2:3 geschlagen geben. Auch diese Partie ging glatt mit 3:0 an SG Stockerau.

Die Top drei der U18 Meisterschaft. 1. Platz Gänserndorf (Mitte), 2. Platz SG Stockerau (li.), 3. Platz Klosterneuburg (re.)

Die Top drei der U18 Meisterschaft. 1. Platz Gänserndorf (Mitte), 2. Platz SG Stockerau (li.), 3. Platz Klosterneuburg (re.)

Das letzte Spiel des Tages war zugleich die Entscheidung um den Platz an Stockerl. Die Gegnerinnen waren zwei Mädchen vom UTTC Matzen. Joshua konnte im ersten Einzel einen 1:2 Satzrückstand aufholen und am Ende recht knapp im fünften Satz reüssieren, während der Enio Operschall deutlich gegen die stärkere Spielerin von Matzen die Segel streichen musste. Das anschließende Doppel war dann nichts für schwache Nerven. So gelang es den Jugendlichen aus Klosterneuburg einen deutlichen 0:2 Satzrückstand in einem Fünfsatz-Krimi in einen Sieg zu verwandeln. Während auch Joshua mit 1:3 gegen die starke Materialspielerin aus Matzen das Nachsehen hatte, war es sein jüngerer Bruder Enio Operschall der schlussendlich mit seinem Sieg im Gesamtscore auf 3:2 stellte.

ASVK-Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny (Mitte) war mit der Leistung von Joshua (li.) und Enio (re.) Operschall zufrieden.

ASVK-Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny (Mitte) war mit der Leistung von Joshua (li.) und Enio (re.) Operschall zufrieden.

Damit war der dritte Platz, welcher in Anbetracht der Trainingspause und der starken Konkurrenz sehr stark ist, fixiert.

Alle Ergebnisse der U18 Mannschaft im Detail: https://xttv.oettv.info/ed/index.php?lid=4925&highVid=51

Der ASV Klosterneuburg Tischtennis gratuliert Joshua & Enio Operschall sehr herzlich zu der starken Leistung und hofft auf viele weitere Erfolge dieser Art in Zukunft!

Unser Dank gilt dem TTC Lassee für die perfekte Organisation dieser schönen Veranstaltung!

Tekula neuer Klubmeister!

7. Februar 2017

Richard Tekula ist neuer ASVK-Klubmeister!

Richard Tekula ist der frischgebackene Klubmeister des ASV Klosterneuburg Tischtennis. Im hartumkämpften Finale konnte er sich gegen Thomas Geirhofer durchsetzen und somit eine Scharte aus dem Vorjahr auswetzen.

Tekula mit Titelpremiere

Nach zwei dritten Plätzen (Anm.: 2014 & 2015) wurde es für Tekula Zeit heuer auf den großen Coup loszugehen. Seines Zeichens ein fixer Bestandteil und Erfolgsgarant in der zweiten Mannschaft der Babenberger hatte Tekula auf dem Weg ins Finale leichtes Spiel und musste lediglich in der Gruppenphase einen einzigen Satz abgeben.

Ähnlich erging es seinem späteren Kontrahenten Thomas Geirhofer. Dieser spazierte sprichwörtlich ins Endspiel und gab dabei keinen einzigen Satz ab. Kein Wunder ist er doch ein fester Bestandteil der ersten Klosterneuburger Mannschaft in der Oberliga.

ASVK Fairplay

ASVK Fairplay

Dafür war das Finale der diesjährigen ASVK-Klubmeisterschaft nichts für schwache Nerven: Standen sich doch die beiden an Nr. 1 und 2 gesetzten Spieler, ihres Zeichens absolute Titelanwärter, am Tisch gegenüber. Tekula führte zwar bereits 2:0 in Sätzen doch dann schien sich das Blatt zu wenden und Geirhofer konnte vor allem aus der Halbdistanz, vor rund 20 Zusehern, mit spektakulären Winnern punkten und den dritten Satz für sich entscheiden. Dann übernahm allerdings wieder Tekula das Kommando und sicherte sich in vier Sätzen mit 14:12 11:9 6:11 11:9 seinen ersten ASVK-Klubmeistertitel.

 

Im Spiel um Platz 3 der allgemeinen Klasse setzte sich der ASVK Obmann und Jugendtrainer Fabrizian Pokorny gegen seinen langjährigen Mannschaftskollegen Richard Waiss in drei Sätzen durch.

Katholnig – „die Tausendste“

Sieger der "B-Bewerb"

Sieger der „B-Bewerb“

Im B-Bewerb („B“ wie besser) stellte der langjährige Obmann und NÖ-Sportehrenzeichenträger Herbert Katholnig zum gefühlten tausendsten Mal klar, dass er nicht zum alten Eisen gezählt werden darf. Trotz einer mühsamen Verletzung am rechten Schlagarm konnte er sich im bereits umkämpften Semifinale gegen den aufstrebenden Jugendspieler Enio Operschall in vier knappen Sätzen durchsetzen. Auf der anderen Rasterhälfte bezwang Vladimir Kolmogorov dann mit etwas Mühe Bernhard Haas. Wenig überraschend ging das große Finale dann über die volle Distanz: in fünf dramatischen Sätzen bezwang Katholnig seinen Gegenüber Kolmogorov dann mit 12:10 11:9 9:11 8:11 11:9.

Haas behielt später im Spiel um Platz 3 gegen Operschall die Oberhand und wurde damit dritter im B-Bewerb.

Kleinere Klubmeisterschaft aber mehr Jugend!

Zwar fielen die Klubmeisterschaften der allgemeinen Klasse heuer mit 22 Teilnehmern deutlich kleiner aus als beim rekordverdächtigen Turnier des Vorjahres, dafür konnte die Jugend ein umso deutlicheres Ausrufezeichen setzen: Waren doch fast doppelt so viele Spieler der jungen Generation beim eigenen Turnier, welches traditionell eine Woche nach der allgemeinen Klasse ausgetragen wird, am Start. Acht oder mehr Teilnehmer gab es bei den Jugendlichen nämlich zuletzt 1996. Ein deutliches Zeichen dafür, dass es auch im diesem Bereich des Vereins steil bergauf geht.

Duell der Brüder

Brüderduell

Brüderduell

Das Finale im Jugendbewerb avancierte zu einer Familienangelegenheit. So konnte sich im ersten Halbfinale der jüngere der beiden Operschall-Brüder gegen den Klubmeister aus dem Vorjahr, Leonhard Klippl, in drei deutlichen Sätzen durchsetzen. Im anderen Semifinale verlangte dann der ASVK-Neuzugang Nico Wacht seinem Gegner Joshua Operschall einiges ab, musste sich dann aber schlussendlich die Sicherheit und Erfahrung seines Gegners anerkennen. Damit war der große Showdown im Brüderduell perfekt. Obwohl Enio mit einer 2:1 Satzführung den besseren Start und das vermeintliche „Momentum“  auf seiner Seite hatte, kämpfte sich sein älterer Bruder zurück. Nach ständigem Auf- und Ab entschied dieser dann hauchdünn den vierten Satz in der Verlängerung mit 17:15 für sich. Diesem Comeback hatte Enio schlussendlich nichts mehr entgegenzusetzen und musste auch im fünften Satz die Überlegenheit anerkennen.  Joshua Operschall gewann den Fünfsatzkrimi mit 11:3 9:11 10:12 17:15 11:5 und kürte sich damit erstmals zum ASVK-Jugendklubmeister.

Mit dem Sieg im Spiel um den dritten Platz im Jugendbewerb gegen Nico Wacht konnte sich Leonhard Klippl zumindest etwas über die verpasste Mission Titelverteidigung hinwegtrösten.

Dankeschön

Die Trophäen.

Die Trophäen.

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern der Klubmeisterschaft, welche dieses Event erst so großartig gemacht haben! Ein großes DANKESCHÖN geht natürlich auch an unsere treuen Sponsoren: Allen voran unser Ausstatter und starker Partner Asics Austria stellte auch heuer wieder bei der Verlosung der Sachpreise tolle Produkte zur Verfügung – Vielen Dank  an dieser Stelle!

 

 

Ergebnisse der allgemeinen Klasse:

Gruppenphasen

K.O-Bewerb

B-Bewerb

Alle Ergebnisse des Jugendbewerb sind hier im Detail zu finden.

 

 

 

 

 

 

 

Photo credits: Martin Wacht 2017

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Neue ASVK Klubmeister

25. Januar 2016

Neue Klubmeister in Klosterneuburg

Noch vor Beginn der Meisterschafts-Rückrunde fand im Bundesgymnasium die Klubmeisterschaft 2016 des ASV Klosterneuburg Tischtennis statt. Es war, nach dem Feedback der Teilnehmer, eine der besten Klubmeisterschaften aller Zeiten.

Neuer Termin

Da der „Sommertermin“ in der vergangenen Jahren immer weniger frequentiert wurde, entstand heuer erstmals in der Vereinsgeschichte der Versuch die Klubmeisterschaften an einem neuen Termin auszutragen: Der dritte Samstag im Jänner eignete sich hervorragend, nahmen doch 28 Teilnehmer an den Vereinsmeisterschaften teil. Damit verpasst man die Rekordteilnehmerzahl (Anm. 31 Spieler) von 2005 nur hauchdünn.

Neuer Modus

Ebenfalls einer neuer Modus kam heuer zum Einsatz. In acht Gruppen zu je 3 bzw. 4 Spielern wurden die Gruppenersten und Zweiten ermittelt welche in einen K.O.-Raster aufstiegen und um den Klubmeistertitel kämpften. Alle Spieler welche den Aufstieg verpassten, hatten allerdings die Möglichkeit im Trostbewerb (ebenfalls K.O.) weiterzuspielen und diesen zu gewinnen.

Neuer Klubmeister

Nach der Gruppenphase kam es zu äußerst knappen Begegnungen in den K.O.-Rastern: So war zum Beispiel der Weg des späteren Finalisten Christian Nowak alles andere als leicht. Im Viertelfinale konnte Nowak den Klubmeister von 2010, Georg Hengl-Weinmayer, in knappen vier Sätzen bezwingen. Im Anschluss kam es dann zum Match der zweiten Mannschaft mit seinem Teamkollegen Richard Tekula. Christian Nowak gewann in fünf heiß umkämpften Sätzen und stand somit im Finale. Auf der anderen Hälfte gab es für den Vereinstrainer und Spieler der ersten ASVK Mannschaft, Josef „Pepi“ Hafiz, nur wenig Gegenwehr. Einzig seinem Teamkollegen Thomas Geirhofer war ein Satzgewinn (Anm. Halbfinale) vergönnt. Es sollte der einzige Satzverlust für Hafiz im gesamten Turnierverlauf bleiben, denn auch das anschließende Finale gegen Christian Nowak war Einbahnstraßen-Tischtennis. Hafiz behielt mit seiner Offensiv-Power im Finale die Oberhand und darf sich nun über seinen ersten Klubmeistertitel in der Babenbergerstadt freuen.

„Ich war sehr über die hohe Teilnehmerzahl überrascht. Die Akteure gingen mit dem nötigen Ernst an die Sache, hatten aber einen großen Spaß bei den Matches. Das ist wirklich toll! Auch die Organisation war perfekt. Mit meiner Leistung bin ich zufrieden, obwohl ich sehr kämpfen musste um den Titel zu erobern!“ zeigte sich der halb Kärtner / halb Ägypter Hafiz höchst erfreut.

Das Spiel um Platz drei entschied Richard Tekula deutlich gegen Thomas Geirhofer in drei Sätzen für sich.

Michael Habel (3.), Sami Ben-Mohamed (1.) und David Barcena (2.), v.l.

Im K.O.-Trostbewerb gab es ebenfalls schon ab dem Viertelfinale harte und umkämpfte Matches zu sehen. So gewann Alexander Gregus gegen Joshua Operschall (12:14, 12:10, 11:7, 12:14, 11:7) und unterlag im Anschluss dem gebürtigen Spanier David Barcena nach 2:0 Satzführung (11:6, 11:8, 6:11, 8:11, 7:11). Eine Klasse für sich war im Trostbewerb allerdings Sami Ben-Mohamed: Der aus Tunesien stammende Tischtennis-Künstler gewann das Halbfinale gegen Michael Habel und deklassierte im Finale David Barcena deutlich in drei Sätzen. Im Spiel um Platz drei behielt Michael Habel gegen Franz Hochstrasser die Oberhand.

Starke Jugend

Erick Mayer, Claus Ottenfels, Marco Gragger (3.), Leo Klippl (1.) und Joshua Operschall (2.) v.l.Bei der Klubmeisterschaft der Jugendlichen, welche eine Woche nach der allgemeinen Klasse ausgetragen wurde, gab es auch diesmal wieder enge Matches zu sehen. Der Modus war eine Gruppe mit insgesamt fünf Spielern. Ausgerechnet der jüngste Teilnehmer belegte dabei den ersten Platz: Der 9-Jährige Leonhard „Leo“ Klippl bewies großen Kampfgeist und vor allem die größte Beständigkeit und konnte seinen Titel aus dem Vorjahr somit verteidigen. Den zweiten Platz erreichte Joshua Operschall vor Marco Gragger.

Dankeschön

Wir bedanken uns bei allen Teilnehmern der Klubmeisterschaft, welche dieses Event erst so großartig gemacht haben! Ein großes DANKESCHÖN geht natürlich auch an unsere treuen Sponsoren, allen voran Hauerhof 99 welcher für die ersten drei Plätze Wein aus dem eigenen Betrieb bereit hielt. Unser Ausstatter und starker Partner Asics Austria stellte auch heuer wieder bei der Verlosung der Sachpreise tolle Produkte zur Verfügung – Danke auch an dieser Stelle!

Alle Ergebnisse der Bewerbe sind hier im Detail zu finden.

 

Photo credits: Michael Filippovits 2016
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Mit ruhigem Gewissen in die Winterpause

16. Dezember 2015
Die Hinrunde der diesjährigen Tischtennismeisterschaft verlief für den ASV Klosterneuburg äußerst zufriedenstellend. Hat man doch mit allen sechs Mannschaften zur Saisonhälfte insgesamt mehr als 70 Prozent aller Spiele gewonnen. Einige Meistertitel sollten dabei schon so gut wie fix sein…
 

1. Mannschaft:

Sehr zufrieden darf die erste Mannschaft des ASVK die Weihnachtsfeiertage angehen. Liegt man doch Punktgleich hinter dem vermeintlichen Titelaspiranten Wr. Neudorf auf Platz zwei in der Oberliga A. Dabei war es in der 9. Runde sogar möglich die Neudorf mit 6:3 zu bezwingen. Herausragend dabei war und ist Josef „Pepi“ Hafiz. Der Neuzugang hält derzeit bei einer Bilanz von 23 Siegen und lediglich 2 Niederlagen. Auch der Captain Georg Hengl-Weinmayer und speziell Thomas Geirhofer bewiesen aber zuletzt ihre ansteigende Formkurve.

2. Mannschaft:

Wenig gibt es bei beim zweiten Babenberger Team zu melden, außer: Erfolg. Vernichtender Erfolg. Richard Tekula, Philipp Heck und Captain Christian Nowak halten derzeit in der 1. Klasse mit dem Team bei 10 Siegen und einem Unentschieden. Vier Punkte Vorsprung zum Verfolger und ein bereits jetzt galaktisches Spielverhältnis sorgen mittlerweile schon bei den Gegner für Kopfschütteln. „Es ist nicht unsere Schuld. Da wir im Vorjahr aus der Unterliga ohne jegliche Chance (Anm.: kein Relegationsmatch) absteigen mussten, wollen wir unbedingt wieder rauf!“ begründet Tekula die Situation. Er ist übrigens auch Führender der Einzelrangliste. (20:1)

3. Mannschaft:

Die Truppe mit der größten „Pechsträhne“ ist heuer bislang zweifelsohne Mannschaft Nr. 3. Nach einigen Matches mit nicht der stärksten Aufstellung, musste mitten in der Hinrunde auch noch Rainer Klima gesundheitlich w.o. geben und fällt auf unbestimmte Zeit aus. Nach Absagen von Christoph Koletnik standen Gilbert Hödl und Captain Roland Wertl in der letzten Runde sogar zu zweit da. Mit einer unglaublichen kämpferischen Leistung wurde aber das praktisch Unmöglich möglich. Die beiden Klosterneuburger konnten Herzogenburg zu zweit mit 6:3 bezwingen und überwintern damit zumindest auf dem 5. Rang in der 1. Klasse.

4. Mannschaft:

Richtig aufgeblüht ist die 4. Mannschaft. Mit wichtigen Siegen gegen die Verfolger zählen die Babenberger gemeinsam mit Tulln 4 zu den absoluten Favoriten auf den Titel in der 2. Klasse. Das weiß auch der Captain: „Wenn wir im Frühjahr auswärts in Tulln unsere stärkste Leistung bringen können, haben wir jedenfalls reelle Chancen auf den Titel!“ so Dominik Thom, welcher nun auch wieder auf Fabrizian Pokorny zählen kann. Pokorny war später in die Meisterschaft eingestiegen, bleibt aber 2015 mit einer Bilanz von 8:0 ungeschlagen. Motivierend war da vermutlich auch der 1:4 Rückstand beim Auswärtsmatch in St. Pölten welcher noch in einen 6:4 Sieg umgewandelt werden konnte!

5. Mannschaft:

Relativ humorlos geht es auch bei der 5. Mannschaft in der 4. Klasse Mitte B zu: Das Team um Captain Manuel Katholnig wird aller Voraussicht nach auch sehr schwer in der Rückrunde zu schlagen sein. Neben dem starken ehemaligen Obmann Herbert Katholnig (Bilanz 15:1) spielt wohl auch Richard Unger die „Saison seines Lebens“ (Bilanz 10:2) und div. Neuzugänge werden noch im Frühjahr das Team verstärken. Damit sollte einem Aufstieg in die 3. Klasse wenig im Weg stehen.

6. Mannschaft:

Team 6 in der 4. Klasse Mitte A beendete die Meisterschaft bereits Ende November. Der Grund ist, dass es in dieser Klasse nur 9 Team und somit auch weniger Runden gibt. Besonders ärgerlich war dabei in der letzten Runde die Auswärtsniederlage gegen St. Pölten: die ASVK Neuverpflichtung in Form von Michael Operschall verlor überraschend zwei seiner drei Einzel deutlich sowie an der Seite von Captain Robert Fröschl das Doppel im Entscheidungssatz. Zu Buche steht der 6. Mannschaft über den Winter der 4. Tabellenplatz.

Am Bild: ASVK „Fixpunkt“ Richard Tekula von der 2. Mannschaft führt die Einzelrangliste der 1. Klasse an. Seine Bilanz: 20:1

Zur Übersicht aller ASVK Ergebnisse.
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Saisonauftakt beim ASV Klosterneuburg

22. August 2015

Der ASV Klosterneuburg Tischtennis startet, wie in der letzten Saison, mit sechs Mannschaften in der allgemeinen und zwei Teams bei den Jugendlichen in die Meisterschaftssaison 2015/16.

Dabei sind die Babenberger neben der Oberliga A zwei Mal in der 1. Klasse, ein Mal in der 2. Klasse und zwei Mal in der 4. Klasse vertreten. Knapp 30 Vereinsmitglieder nehmen im Zuge dessen aktiv an der Meisterschaft des Niederösterreichischen Tischtennisverbandes teil. Eine große Zahl die nicht nur aufgrund der organisatorischen Herausforderung den Obmann ins Schwitzen kommen lässt: „Äußerst positiv ist, dass wir so großen Zuspruch für die Meisterschaft und den Verein als Ganzes haben – negativ erscheint leider die infrastrukturelle Situation, welche ein Wachstum derzeit leider nicht zulässt. Wir hätten personell durchaus die Möglichkeit noch ein oder zwei Mannschaften zu stellen, können dies aber aufgrund des Platzmangels leider nicht.“ schildert der besorgte Obmann Fabrizian Pokorny die Situation im Bundesgymnasium.

Ein Umstand der übrigens auch schon für den normalen Trainingsbetrieb gilt. Waren doch zu Spitzenzeiten bereits mehr als 30 Leute an Trainingstagen im Turnsaal dabei. Bei maximal acht spielbereiten Tischen ist dies mehr als eine logistische, und teilweise auch menschliche, Meisterleistung.

Nichtsdestotrotz darf heuer vor allem sportlich auf eine vielversprechende Saison gehofft werden: Mit den Neuverpflichtungen Josef „Pepi“ Hafiz (Anm: welcher ab sofort auch ASVK Vereinstrainer ist) und Richard Tekula wurden nicht nur Top-Mannschaften verstärkt, sondern auch tolle neue Persönlichkeiten für den gesamten Verein gewonnen.

Der erste und einzige Tischtennisverein Klosterneuburgs heißt dennoch neue Mitglieder, aller Altersstufen und Spielstärken, herzlich willkommen und freut sich auf großes Tischtennis!

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Der ASVK Klosterneuburg Tischtennis startet durch!

28. Juni 2015

Seit Dienstag, dem 23. Juni 2015 ist es nun offiziell: der Generationenwechsel an der Spitze des Vereinsvorstands hat nach der 57. ASVK Generalversammlung stattgefunden.

Herbert Katholnig, welcher seit 1973 im Vorstand und seit 1980 Obmann des Babenberger Tischtennisvereins ist, übergibt die Agenden an Fabrizian Pokorny, welcher bisher sein Stellvertreter und Sportwart des Vereins war. Pokorny, der nach über einem Jahrzehnt ASVK-Mitgliedschaft bereits zum Klosterneuburger Tischtennis Urgestein zu zählen ist, fasst die Wahl, welche ohne Gegenstimme oder Stimmenthaltung erfolgte, so zusammen:

„Ich bedanke mich bei allen Klubmitgliedern sehr herzlich für das entgegengebrachte Vertrauen und werde alles dafür tun, dass es mit dem Verein weiterhin so steil bergauf geht wie bisher. Allerdings, und dies ist mir besonders wichtig, möchte ich mich bei Herbert (Anm.: Katholnig) für seinen großen Einsatz sowie vor allem für die exzellente, konstruktive Zusammenarbeit in den vergangenen Jahren bedanken ohne die der Erfolg auf vielen Ebenen einfach nicht möglich gewesen wäre. Ich hoffe auch weiterhin auf seine Unterstützung und denke, dass damit einer tollen Zukunft für den Verein nichts im Wege steht!“

Gleichsam neu besetzt ist der Posten des Kassier Stellvertreters welcher quasi vom Vater auf den Sohn übertragen wurde: Manuel Katholnig hat dieses Amt ab sofort inne.

Ebenfalls bei der Generalversammlung wurde der neue Vereinstrainer und Spieler der 1. Mannschaft vorgestellt: Josef Hafiz, welcher noch vor wenigen Jahren in der Tischtennis Bundesliga im Einsatz war, wird ab der Saison 2015/16 nicht nur Spielertrainer der Klosterneuburger, sondern auch zuständiger Trainer des ASVK Volksschulprojektes sein. Hafiz ist damit nicht nur der stärkste Spieler welcher jemals in der Babenbergerstadt aufgeschlagen hat sondern eine große Bereicherung für den Trainingsbetrieb da er nach seiner langjährigen Erfahrung als Jugendtrainer auch noch diplomierter Sozialpädagoge ist.

Der neue ASVK Vorstand im Überblick:

Obmann & Sportwart Fabrizian Pokorny
Obmann Stv. Herbert Katholnig
Kassier: Ernst Roch
Kassier Stv. Manuel Katholnig
Rechnungsprüfer: Nikolas Biely, Robert Fröschl & Richard Waiss
Zeugwart: Georg Hengl-Weinmayer, Fritz Kreuzer
Offizieller Vereinsvertreter gegenüber Verbänden: Richard Unger

Am Foto: Vereinstrainer Josef Hafiz, Obmann & Sportwart Fabrizian Pokorny & Obmann Stv. Herbert Katholnig (v.l.nr.) © Michael Filippovits 2015